Post aus Italien

Die Witze und Ärgernisse über die »Geschwindigkeit« der südländischen Post sind legendär. Jeder kennt die Urlaubspostkarten (oder wenigstens den Mythos davon), die Zuhause ankommen, wenn man fast schon wieder die Winterjacken in den Garderobenschrank packt und der Urlaub nur noch eine Erinnerung ist, die wie der Sonnenbrand langsam, aber sicher verblasst. Ein Klischee wie das englische Wetter, an dem manchmal mehr dran ist, als einem lieb ist.

Tja. Ein paar Büchersendungen, die ich Anfang letzter Woche innerhalb Deutschlands verschickt habe, taumeln immer noch verwirrt und verspätet ihrem Bestimmungsort entgegen. Ob sie ankommen, weiß der Himmel. Inzwischen befürchte ich das schlimmste für Aufmunterungs-Geschenke und signierte Exemplare von »Der Preis des Lebens«.

Dafür hat Carlo von Modena in Italien aus gestern eine Ladung Belege an meine Adresse hier in good ol’ Germany losgeschickt. Mit UPS. Und jetzt ratet mal, wer gerade eben geklingelt hat. Richtig: UPS.

Irre. Hat vermutlich etwas mit dem Beschleunigungsfaktor der Alpen zu tun.

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