Amelia feiert Feste!
Im ersten Band war Jimmy Gownleys Comic-Mädel Amelia noch die Größte. In der lange und leider immer wieder verschobenen, Anfang des Monats nun aber endlich auf Deutsch beim Eidalon/Modern Tales-Imprint comikat erschienen Fortsetzung feiern Amelia und ihre Freunde dagegen Feste – Halloween und Weihnachten, um genau zu sein.
Warum taucht der Band hier im Blog auf? Weil ich die deutsche Übersetzung lektoriert habe. Zwar schon im Sommer vergangenen Jahres und nicht ganz allein (wie gesagt, es hat sich alles etwas verschoben …), aber trotzdem.
Ich mag Amelia, unabhängig von meiner Mitarbeit und mal ganz objektiv betrachtet.
Jimmy schreibt da ziemlich herzige, gefühlvolle, witzige und spritzige Geschichten für Jung und Alt, schön und recht modern gezeichnet, aufwendig gelettert und mit einigen klugen Sätzen und sehr süßen Szenen. Und Stefan hat sich mit seiner Übersetzung und der historischen Hatz-Vier-Nummer diesmal gar selbst übertroffen. Megawitzig.
Schaut ruhig mal rein. Das zweite A5+ Hardcover hat wieder über 70 Seiten und berichtet diesmal noch vom ›Amelia Rules!‹-Musical aus den Staaten.
Hier noch die höchst offizielle Inhaltsangabe:
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Der Sommer ist endgültig vorbei, und allmählich lebt sich Amelia in das ungewohnte Leben in der Kleinstadt ein. Schließlich nahen zwei bedeutende Feiertage: Halloween und Weihnachten.
Während die Halloween-Feier inklusive Kürbisschnitzen und Horrorfilm schauen zu einem grandios witzigen Desaster gerät, bei dem Amelia sogar gezwungen ist, sich mit ihrer besten Feindin zu versöhnen, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen, sieht die Sache an Weihnachten etwas komplizierter aus.
Erst will ihr Freund Reggie den Weihnachtsmann im Einkaufszentrum entlarven. Dann erfährt Amelia, dass sie möglicherweise weniger Geschenke bekommt. Und schließlich lernt sie das Haus ihres schweigsamen Freundes Pyjamaman kennen, dessen Eltern arm sind und ihm gar keine Geschenke kaufen können.
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Eine Leseprobe gibt’s übrigens hier.

