Kleine Spinne, großes M
Schade, dass die Brand New Day-Ära und damit auch die Zeit von Leuten wie Fred Van Lente, Zeb Wells, Joe Kelly, Marc Guggenheim und Mark Waid an Spidey erst mal vorbei ist. Denn wie wir seit dem heiß erwarteten Spidey-Panel auf der Comic-Con in San Diego wissen, wird Dan Slott demnächst Amazing als nur noch zweimal im Monat erscheinenden Titel und einziger verbliebener Autor übernehmen. Slott wird rocken, das weiß ich, yeah, und Ramos habe ich zum Ende seines Runs mit Paul Jenkins damals ja auch halbwegs mögen gelernt. Trotzdem, mir wird das Konzept von BND und vor allem Leute wie Van Lente und Wells oder Kelly an Spidey fehlen …
Ich habe auch noch keinen Schimmer, wann ich das den Leuten in den deutschen Heften erzähle. Durch den Vorlauf frühestens im November-Heft, so viel ist klar. Aber da wollte ich eigentlich einen 2600-Zeichen-Heiratsantrag an die Black Cat formulieren, so ganz im Sinne der Japaner. Well. Hauptproblem ist aber, dass BND bei uns noch mindestens ein Jahr läuft. Vielleicht käme die Ankündigung also etwas früh. Da muss ich mir mal Gedanken zu machen, wenn das nächste Editorial im August auf dem Plan steht.
Georg Seeßlens tolles Vorwort zur 2009 bei Cross Cult neu aufgelegten Graphic Novel »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« von Jon J Muth ist übrigens inzwischen online lesbar. Mein Interview mit Mr. Muth und mein Artikel über Fritz Langs Film und die Adaption finden sich nach wie vor in der Nautilus #69, wo der Themenblock sogar Titelthema war.
Excelsior,


