Die Beerdigung des geizigen alten Mannes
Manchmal neigen wir Autoren (na gut – ich) zu schwindelndem Größenwahn und flammender Arroganz. Dann sind wir sicher, dass das, was wir so eben geschrieben haben, das Beste ist, was wir im Zeitraum X zu Papier gebracht haben. Ich will euch mal an einem solchen Satz teilhaben lassen:
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Chicago ist im Herbst so grau wie die Beerdigung eines geizigen alten Mannes.
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Stammt aus einer Kurzgeschichte (»Die Anzeige«), die ich letzte Woche geschrieben und dieser Tage zwei, drei Mal überarbeitet habe (nein, die erste Fassung war durchaus ok – aber ich wollte für diese Story einen ganz bestimmten Ton und habe daher wirklich jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Außerdem habe ich sie in der zweiten Überarbeitung aus der Vergangenheitsform und die Gegenwartsform geholt).
Wo sie hin kommt? Sag ich euch, sobald ich das endgültig entschieden bzw. herausgefunden habe.
Kurz habe ich überlegt, den Eintrag aufgrund seiner Überschrift zu einem kurzen Exkurs in meine Gedankenwelt bezüglich Spenden herzunehmen – ich lass es aber.
Excelsior,


