FAQ: Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes

Sherlock Holmes und das Uhrwerk des TodesSeit Dezember 2009 steht meine Storysammlung »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes« in den Läden.

Eckdaten:
A5-Paperback | 250 Seiten | ISBN: 978-3941258167
Preis: 12,90 Euro | Titelbild von Timo Kümmel

Direkt portofrei beim Verlag bestellen oder bei Amazon.de ordern.

Im Oktober 2010 hat die Story-Sammlung den Deutschen Phantastik Preis als beste deutschsprachige Kurzgeschichtensammlung gewonnen.

Leseproben findet ihr

hier (PDF: Nemesis + Der Fluch, Akt 1)

hier (PDF: Watson im Wunderland + Das Geschenk der Freiheit)

und hier (PDF: Londons verlorene Kinder)

» Worum geht’s?

Um neue, überwiegend fantastische Fälle des Meisterdetektivs, von denen die meisten dem Crossover-Gedanken stark verbunden sind. Sherlock Holmes meeets H. P. Lovecraft, Edgar Allan Poe, Jules Verne, Lewis Carroll, L. Frank Baumm, Kenneth Grahame und viele, viele andere vertraute Elemente und Gestalten aus Literatur, Film und Comic.

» Kann jeder die Geschichten genießen?

Well. Ich denke, dass jeder, der sich für Fantastik, Sherlock Holmes und Crossover-Gedankenspielchen in der Tradition von Philip José Farmers Wold Newton Universums interessiert, mit dem Band seinen Spaß haben kann. Garantie kann ich dafür natürlich keine geben – aber ich versichere, dass man die Storys auch dann versteht und mag, wenn man nicht alle Anspielungen und Referenzen auf Anhieb erkennt.

» Brauche ich großartige Holmes-Vorkenntnisse zum Lesen?

Es schadet sicher nicht, sich ein bisschen mit Sherlock Holmes auszukennen oder in der Fantastik halbwegs fit zu sein, und es hat mich besonders gefreut, dass ausgewiesene Holmes-Kenner neben den fantastischen Elementen auch meinen Umgang mit Holmes und Watson unter klassischen Aspekten gelibt haben. Allerdings sollte die Lektüre auch jedem Spaß machen, der Holmes nur aus dem einen oder anderen Film kennt und auch nicht jeden Lovecraft-Titel oder jeden Roman von Peter S. Beagle zitieren kann. Ich wollte ja nie ein elitäres Buch schreiben – oder, vielleicht doch. Aber dann immerhin eines, das trotzdem für jeden funktioniert. Diese schnöselig-geekige Meta- und Crossover-Ebene und die Kongruenz mit dem Kanon von Holmes-Biograf William S. Baring-Gould kann man auch vollständig ausblenden. Meiner Meinung nach macht es mehr Spaß, wenn man sich auf sie einlässt und auf ihr tanzen kann – aber der Club sollte auch für den einen oder anderen Abend taugen, wenn man nur an der Bar steht.

» Wieso ist das Buch so dünn?

Das liegt an der leider nicht unumgänglichen Kleinverlagskalkulation, in der dicke Bücher zu viel Geld kosten, weshalb viele Titel kompakt und schlank gesetzt werden. Von der reinen Textmenge her, die sich auf den Seiten findet, muss sich der Band nicht hinter einem 500-Seiten-Taschenbuch eines großen Verlags verstecken mit gut über einer halben Millionen Zeichen …

» Stimmen zum Band:

» Wird es eine Fortsetzung geben?

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich kann aber mit Bestimmtheit sagen, dass ich sehr gerne mit Holmes und Watson arbeite. Der Band braucht keine Fortsetzung – die Geschichten sind ja alle abgeschlossen. Dennoch kann es gut sein, dass irgendwann noch einmal eine Sammlung folgt. Derzeit schreibe ich aber an einem fantastischen Holmes-Roman (!) mit dem Arbeitstitel »Sherlock Holmes und der Tanz der Drachen«.

Bis dahin: Viel Spaß mit meinen fantastischen Fällen aus der Baker Street! Und danke noch mal an alle, die beim Deutschen Phantastik Preis 2010 für mich, Holmes und Watson gestimmt haben.

Excelsior!

One Response to “FAQ: Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes”

  1. Christian Endres » Blog Archive » Holmes-FAQ in neuem Inverness-Mantel Says:

    [...] habe die FAQ-Seite zu »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes« mal wieder [...]