Hugo, Spidey und Ninja-Schildkröten
Neil Gaimans »Graveyard-Buch« war der erste Schmöker in diesem Jahr, den ich fast nicht aus der Hand legen konnte. Und so sehr ich es Autor und Buch gönne, den Hugo für den besten Roman abgegriffen zu haben – mir passt der Hugo besser, wenn er einen Science Fiction-Autor dekoriert. Keine Ahnung, wieso. Aber für mich sind Hugo und Nebula immer mehr die SF-Preise und der World Fantasy Award – wie der Name schon sagt – dann der Fantasy-Preis. Und ja, mir ist klar, dass ich Publikums- und Jury-Preise damit in einen Topf werfe. Na. Wem schmeckt’s jetzt nicht, Mary?
Vorhin hat der UPS-Fahrer – kein König und meines Wissens nach nicht aus Queens – eine große Sendung aus Little Italy vorbei gebracht. Richtig: Massig Beleg-Exemplare! Hat alle paar Wochen schon so ein bisschen was von Weihnachten. Vor allem, da schon USM 68 dabei war – der erste offizielle Alleinflug an einem Spidey-Titel für mich. Aber ich spann euch noch ein bisschen auf die Folter. Bilder und mehr gibt’s dann, sobald das Heft offiziell erschienen ist (das ist dann nun das dritte Mal, dass ich hier auf das Heft hinweise, oder? Rats …).
Außerdem brachte der Postbote »Teenage Mutant Ninja Turtles: A Quarter Century Celebration«. Darin hat Turtles-Mit-Erfinder Kevin Eastman seine Lieblings-Turtles-Geschichten aus 25 Jahren gesammelt, teilweise zum ersten Mal koloriert. Aus 25 Jahren – richtig, die Turtles feiern dieses Jahr (wie z. B. auch Stan Sakais Usagi Yojimbo – freut euch auf die kommende phantastisch!) Jubiläum. Ich hab als Kind die 80er-Jahre-Zeichentrickserie (ja, die mit dem Zander-Intro, Baby!) geliebt und über die Jahre auch einige Comics gelesen. Die neue Fox-Cartoon-Serie ist natürlich viel näher am Original als die alte – und verdammt gut. Ich warte nach wie vor auf deutsche DVD-Boxen.
Wie auch immer. Als Happy Birthday-Present für die Schildkröten gibt es für euch I Love Being A Turtle (Phase X #1, Atlantis 2006) aus dem heute breits legendären und unter Sammlern rund um den Globus begehrten Phase X #1.(Falls der Artikel irgendwie schräg oder nicht so ganz nach moi klingt: Ich hab ihn natürlich nicht noch mal durchgelesen – würde ich das tun, müsste ich mich ja damit auseinandersetzen, wie ich vor drei Jahren geschrieben habe. Und so masochistisch bin ich dann doch nicht. Nicht heute, jedenfalls. Falls es zu schrecklich und schachtelig ist, bewundert einfach die Entwicklung …).
Cowabunga, my fellows.

