Viel Redaktion, wenig Fiction

Kommen kreative Schübe in Zyklen? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Allerdings ist die Muse eine Frau, und das verspricht ja diverse Launen …  :P (Lasst die Mistgabeln und die Fackeln wo sie sind, meine Damen!).

Spaß bei Seite. Es gibt Tage (wenn nicht sogar Wochen), da wache ich morgens auf und weiß wie der Indianer in der Mars-Werbung: Heute ist ein guter Tag zum Schreiben! Und es gibt Tage, da weiß ich schon vor der ersten Tasse Tee oder der ersten Einheit koffeeinhaltiger Wunderdroge – ähä, das wird heute nix, Pilger.

Das sind dann meistens die Phasen, wo ich viel Redaktionskrempel erledige.

Diese Woche ist das wieder so. Ich würde gern die Holmes-Ausdrucke weiter überarbeiten, am besten so im Fluss und mit so viel Schwung und Freude und Spaß daran wie am vergangenen Samstag. Ist halt nicht drin, bedingt durch diverse Faktoren, Stimmungen, den Mondstand und vielleicht die Art und Weise, wie die Haarbürste morgens im Körbchen liegt. I dunno. I have to live with that.

I have to make das Beste draus. Vorgestern habe ich bereits den Artikel über Simon R. Greens Geschichten aus der Nightside für die Urban Fantasy-Schwerpunkt-Ausgabe der Nautilus abgeschlossen und abgeschickt, ebenso den kurzen Text über Mark Rowlands’ ziemlich empfehlenswertes »Der Philosoph und der Wolf«.

Aktuell arbeite ich noch an einem Artikel zum 25-jährigen Jubiläum von Stan Sakais Usagi Yojimbo für phantastisch!.  Und auf der To-Do-Liste stehen noch ein Text für den vierten Goon-Band bei Cross Cult (das Goon/Hellboy-Crossover!) und ein paar andere redaktionelle Texte, die ich bis Mitte Juli von den Tatzen haben wollte.

Ob mit oder ohne Holmes, mit oder ohne Fiction: Langweilig wird’s eigentlich nie.

Und wie das meistens so ist, wird der Holmes am kommenden WE bestimmt wieder besser in der Hand liegen und laufen. Ausgeschlafen, ohne Zeitdruck, und einfach weil der Mond wieder etwas weiter gewandert ist. Mehre esoterische Weisheiten demnächst auf diesem Kanal, danke für die Aufmerksamkeit.

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