Archive for Februar, 2012

Magische Zombiesammlung voller Fantasie und Schrecken

Mittwoch, Februar 29th, 2012

»Die Zombies von Oz« - wer will noch mal, wer hat noch nicht?

So jedenfalls heißt es in der neuesten Rezension zu meiner letzten Storysammlung »Die Zombies von Oz« (2010) in der aktuellen Cthulhu-Libria, die es aber auch online zu lesen gibt.

»

Sind die Kurz-Kurzgeschichten meist sinnlose, aber nette, Spielereien, kreiert Endres in seinen längeren Geschichten einen märchenhaften Horror, der die Idylle des magischen Reiches gnadenlos hinwegfegt. [...] Abwechslungsreich, [...] solide gestrickt: Das ist Christian Endres’ magische Zombiesammlung voller Fantasie und Sympathie, voller Schrecken und steter Lebensgefahr.

«

Paperback und E-Book gibt’s nach wie vor überall, wo die ISBN in Ehren gehalten wird, und wer auf Ostern gerne ein von mir und Cover-Künstler Volkan Baga signiertes Paperback haben möchte, kann auch direkt über den Verlag bestellen und seinen Signierwunsch beim Bestellen einfach vermerken, oder einen entsprechenden Wunsch in Hermkes Romanboutique äußern, wir kümmern uns dann möglichst schnell drum.

Excelsior!

TV-Terror

Dienstag, Februar 28th, 2012

Ein TV-Abend mit Schrecken: Terra Nova hat noch mehr Pathos als Falling Skies, und Comedy Central schneidet aus jeder Dharma & Greg-Folge einfach die letzten anderthalb Minuten, damit sie zwischen Dharma & Greg und Southpark eine Kurzfolge der holländischen Proll-Comedy New Kids bringen können. Hallo? Geht’s noch? Hoffentlich war das gestern nur ein Ausrutscher.

Ansonsten: Kurzgeschichte zum Warmwerden geschrieben.
Mal sehen, ob da noch ein paar Seiten an der anderen Datei folgen.

Excelsior!

tipp tapp tipp tipp tapp tapp

Montag, Februar 27th, 2012

Falls es jemanden interessiert: Die neue Tastatur ist da.

Yippi Ya-Yeah, Schweinebacke.

Schnellschreiben ist an sich gar kein Problem, nur die Abstände zwischen STRG + SHIFT und zwischen Grundstellung und Pfeiltasten sind noch etwas ungewohnt und führen manchmal zu ungewohnten Verkrampfungen und Fehleingaben. Sollte sich aber bald normalisieren, denke ich. Ich behaupte doch immer, ein instinktiver Schreiber zu sein :D

Worauf ich dann warte und wieso ich nicht am neuen Romanprojekt arbeite?

Ihr Sklaventreiber. Ich wollte euch eben diese kurze Impression des Autoren-Rockstar-Lebens nicht vorenthalten und euch teilhaben lassen, auch wenn ich weiß, dass nur ich den unnachahmlichen Duft frischen Taiwan-Plastiks riechen kann…

Excelsior!

Wer ermordete Retro-Girl?

Freitag, Februar 24th, 2012

Flashpoint Sonderband 1: Batman

Bei uns bei Panini sind im Februar ein paar echte Highlights erschienen: John Arcudis und Peter Snejbergs A God Somewhere ist ein toller Einzelband, der mir vor ein paar Jahren, als ich das US-Paperback gelesen habe, gut gefallen hat. Ich lese Arcudis BUAP-Geschichten extrem gerne, aber manchmal wünschte ich mir, er käme öfter aus dem Hellboy-Universum raus. Erinnert sich noch jemand an die Käfer-Western-Kurzgeschichte in Dark Horse Presents, oder seine Spidey-Kurzgeschichte aus Family vor ein paar Jahren? Und seine schrägen Sachen um die Maske und Major Bummer aus den 90ern sind natürlich auch unvergesslich-legendär.

Ebenfalls unvergesslich: Garth Ennis’ Hellblazer-Run. Nachdem Preacher durch ist, sammeln wir diese wirklich fantastische Strecke mit Constantine nun in fünf schicken Hardcovern. Schon der erste Band, in dem John gegen den Lungenkrebs antritt, ist ein Glanzlicht und eigentlich auch ein ziemlich guter Einstiegspunkt in die Welt des rauchenden Vertigo-Okkultisten. Kann ich nur empfehlen, zumal wir dieses Jahr aller Wahrscheinlichkeit nicht mit Diggle oder Milligan weiter machen, obschon dafür wohl noch ein zweites Ennis-HC erscheinen wird.

Besonders am Herzen liegt mir diesen Monat das erste Trade zu Powers, Wer ermordete Retro-Girl?. Ob die geniale Superhelden-Cop-Serie von Brian M. Bendis und Michael Avon Oeming es im zweiten Anlauf in Deutschland schaffen wird? Ich hoffe es sehr.

An der Marvel- und DC-Front, an der ich unterdessen wieder fleißig mitgewurstelt habe, gibt’s im Februar indes Superhelden-Filets wie Dan Slotts zweiten Abgesang auf die Freundschaft zwischen Spidey und der Fackel und den Fantastischen Vier in Spider-Man 94, Brian Azzarello und Eduardo Risso an einem fantastischen Quasi-Elseword-Batman aus der Welt des Flashpoint, ein bärenstarkes, intensives Fear Itself-Tie-In mit dem Sahne-Artwork von Mike McKone in Im Netz von Spider-Man #35, Nick Spencers Secret Avengers im Blitzkrieg in Washington, und den viel versprechenden Übergangsband Ultimate Fallout, der nach dem Tod von Peter Parker als Prolog für das neue Ultimative Universum fungiert und uns zum ersten Mal den neuen ultimativen Spider-Man zeigt, über den in den Medien international so viel gesprochen wurde.

Und obwohl ich nicht der größte Hulk-Fan bin und das Debüt von Jeff Parker am Roten Hulk eher mäßig fand, ist der aktuelle Band mit dem Abenteuern von Thunderbolts Ross als roter Gamma-Goliath richtig gelungen. Besonders der erste Vierteiler im Band sieht klasse aus und ist sehr gut geschrieben. Hat mich ganz schön überrascht, als ich ihn eher mit geringen Erwartungen gelesen habe. Aber das ist ja mit das schöne an Comics, auch mal wieder was Entdecken können. Passiert, seit ich hinter dem Vorhang der Zaubershow herumlaufe, nicht mehr gar so oft, ist dafür aber umso schöner.

Passend zum Marvel-Filmjahr 2012 gibt’s noch den ersten Sammelband der neuen Reihe Marvel Movies, zu der ich die Redaktion mache, und eine Ladung Ghost Rider, ebenfalls passend zu Fear Itself und zum Filmstart. Aus diesem 100%-Marvel-TPB stammt auch folgendes Vorwort:

»

Ach, was waren das noch für Zeiten, als Howard Mackie, Mark Texeira und Javier Saltares die Abenteuer des Ghost Riders betreuten! Zwischenzeitlich haben Autoren wie Garth Ennis, Daniel Way und Jason Aaron der Geisterreiter-Mythologie neue Kapitel hinzugefügt. Außerdem bretterte Hollywood-Star Nicolas Cage in einem Rider-Blockbuster über die Leinwand, dessen Sequel just in den Startlöchern steht. Während Shadowland versuchte sich nun Rob Williams am feurigem Geist der Rache – und machte seine Sache so gut, dass Marvel ihn zum Autor einer neuen Ghost-Rider-Monatsserie kürte, die mit einer besonders einsteigerfreundlichen Point-One-Episode und Tie-Ins zu Fear Itself – Nackte Angst startet. Doch nur weil der Allvater befreit wurde und die Welt mit Hilfe von Sin und den Würdigen ins Chaos stürzt, heißt das nicht, dass Johnny Blaze gleich bereitwillig zum Helden wird. Johnny war immer mehr ein Antiheld, seit er einen Pakt mit Mephisto schloss und seither als Ghost Rider Seelen vom Pfad der Verdammnis einsammeln muss. Was würde es für ihn bedeuten, den Job loszuwerden? Findet es heraus! Let’s ride!

«

Excelsior!

Time To Say Goodbye (1998-2012)

Donnerstag, Februar 23rd, 2012

Das Expose zum potenziellen nächsten Roman-Projekt ist samt Schlüsselszenen fertig – die Tastatur drüben am PC auch. Ja. DIE Tastatur. Die Irene Adler unter den Tastaturen. Die Heilige. Die Beste. Die Unsterbliche. Finally. Endgültig. Komplett.

Über 14 Jahre hat sie mich begleitet, bei meinen ersten Storys, Büchern, zitty-Besprechungen, Interviews und Panini-Editorials, bei Schreiblockaden, Recherchen, Korrespondenzen, bei Schmetterlingen im Bauch und Liebeskummer, bei den ersten drei GTA-Teilen und Fifa 98 und ach, bei so vielem mehr, und nun wird sie durch ein schlankeres, jüngeres, glänzenderes Modell ersetzt werden.

Ihr denkt, das sei treulos? Nein, es muss leider sein. Es ist nicht der Lärm, den sie macht, und auch nicht die Kraft, die ich aufbringen muss, um sie zum Singen zu bringen. Auch ist es nicht die Beschriftung, die sich von weit mehr als der Hälfte der Tasten verabschiedet hat, oder der fehlende Lack auf vielen dieser Tasten. Es sind nicht mal die Reste zahlloser Snacks und Imbisse während der Arbeit, und was da noch so alles drin ist. Es ist die Leertaste, denn mit zwei toten Dritteln auf selbiger kann ich einfach nicht leben. Ich hab’s versucht, das müsst ihr mir glauben. Ich wollte Uns retten. Aber … tut mir leid, Kleine, so geht das einfach nicht weiter. Ich habe einen Job zu erledigen, und so geht das nicht mehr.

Seufz. Ich weiß noch nicht, wie es sich anfühlen wird, morgens aufzuwachen und die Finger nicht über dich gleiten zu lassen, und am Anfang wird es bestimmt … komisch sein. Doch es muss weiter gehen.

Ruhe sanft, du brave Tastatur! Du hast es dir verdient.

Excelsior!

Schrödingers Katze für Autoren

Donnerstag, Februar 23rd, 2012

Auf Testleser-Feedback warten ist ätzend, aber man gewöhnt sich an den Zustand – an diese Schrödingers-Katze-für-Autoren.

Da ich im Moment relativ wenig Deadlines offen habe, nutze ich die Zeit, um ein paar Ideen zu verschriftlichen. Fragmente, Kapitel, Szenen, Exposes. Hält den ruhelosen Motor am Laufen, damit ich noch im Rhythmus bin, wenn das erste Feedback zu Holmes denn dann mal eintrudelt.

Meine private Lektüre besteht derweil aus drei Kurzgeschichtenbänden, nachdem ich »Das Haus in den Orangengärten« mit viel Genuss ausgelesen habe: »Andere Himmel« von China Mieville, »Moloch« von u. a. Mievielle und Michael Moorcock, und »Der Spieler« von Paolo Bagicalupi. In Kürze sollte sich »Vom Tode verwest« dazu gesellen, der zweite Roman von Jesse »Großbart« Bullington, dessen dritter Roman im Original im Herbst erscheint und wohl ein Setting zwischen Nordsee und Benelux-Staaten vorweisen wird; außerdem hat Jesse mir ein Interview zugesagt, damit es auch an der Front nicht langweilig wird.

Im gedruckten Tagesspiegel gibt’s heute übrigens mal wieder eine Comic-Seite. Darauf findet sich u. a. Lars’ Interview mit Ghost Rider und Comic-Fan Nicolas Cage sowie diverse Empfehlungen, darunter meine kurze Besprechung zu »Der ewige Krieg«.

Excelsior!

Der auf dem Bären reitet

Montag, Februar 20th, 2012

An dieser Stelle gibt es zum Wochenanfang dann mal wieder obskure Grüße von meinem Lesestapel und ferner einen Text, der irgendwann demnächst auch mal im Comic-Portal des Tagesspiegel zu lesen sein sollte.

Reed Gunther #1, Image, 2011

Ein Mann und sein Bär: Dank »Reed Gunther« sind die Legenden des Wilden Westens um eine im wahrsten Sinne des Wortes tierische Konstellation reicher.

Im Moment feiert der ziemlich schräge 70er-Jahre-Western »Buffalo Rider« im Netz sein Revival, dreht John Freeman überraschenderweise eine weitere Runde auf seinem Büffel (und ja, die neuen Musik-Clips sind wesentlich besser als der Originalfilm von 1978, der ebenfalls schon eine Weile durchs Web kursiert). Da trifft es sich gut, dass mit »Reed Gunther: The Bear-Riding Cowboy« nun die ersten fünf Hefte des flotten neuen Weird-Western-Comics der Brüder Shane und Chris Houghton in einem US-Sammelband vorliegen, in dem sich alles um einen Cowboy dreht, der auf einem Bären durch den Wilden Westen reitet – und im ersten Storybogen obendrein auf Monsterjagd geht.

Neustart auf der großen Bühne

2007 galoppierte Reed Gunther erstmals auf seinem pelzigen Gefährten Sterling durch die Comic-Welt, als Chris Houghton die beiden für zwei Ausgaben der Independent-Anthologie-Reihe »Comics Obscura« ins Rennen schickte – noch ohne seinen Bruder als Autor, und letztlich auch ohne Happy End und Perspektive, da der Comic sich noch »ganz anders anfühlte ohne Shane«, wie Chris Houghton in einem Interview sagt, und zudem keinen echten Abschluss hatte, musste »Comics Obscura« doch frühzeitig die Segel streichen.

Das hätte freilich bereits das Ende der Geschichte des Cowboys sein können, der mit dem Bären spricht und den Bären reitet (und sich gelegentlich auch einen Bären aufbinden lässt und der Welt den einen oder anderen Bärendienst erweist). Shane Houghton war jedoch äußerst angetan von den Figuren seines Bruders und schenkte diesem ein Script für ein komplettes Heft mit Reed und Sterling. So half er enorm bei der Weiterentwicklung des Duos und seiner Abenteuer, die einen neuen Look und einen humorvolleren Grundton bekamen. Außerdem lieferte er letztlich schon die Story für das erste Heft der künftigen Solo-Serie, in dem der fluchtfreudige Cowboy und sein bäriger Freund eingeführt werden und eine Viehherde vor einer Riesenklapperschlange beschützen müssen, was wesentlich banaler und unlustiger klingt, als es das am Ende tatsächlich ist.

Schließlich debütierte »Reed Gunther« im Sommer 2011 beim amerikanischen image Verlag, der zu dieser Zeit einigen interessanten Nicht-Superhelden-Titeln eine Chance auf dem übersättigten US-Markt gegeben hat. Die Houghtons und ihre Helden haben diese Chance einstweilen genutzt. Inzwischen gehören Stan Sakai (»Usagi Yojimbo«), Guy Davis (»B.U.A.P.«) und John Layman (»Chew«) zu den prominentesten Fans des Cowboy-Bär-Tandems, das von einem Schlamassel in den nächsten rutscht. Und das hat natürlich seine Gründe…

Leichtherziger Weird Western

Das Geheimnis von »Reed Gunther« sind eine dauerhafte Leichtigkeit und eine anhaltende Kombinationsfreunde, die auch über die Verbindung der beiden Titelhelden hinaus geht. In den ersten Kapiteln des Comedy-Weird-Westerns ziehen Reed und Sterling so etwa gegen eine Vielzahl Monster, die den Westen zu überrennen drohen, falls es Reed nicht gelingen sollte, das für den Aufmarsch der Gruselgestalten verantwortliche Totem wieder in die Versenkung zu verbannen, aus der Reed es – wie es nun mal seine Art ist – zuvor versehentlich befreit hat. Dabei verschlägt es Kuhtreiber und Meister Petz sogar nach New York, das im Schatten von Zivilisation und Freiheitsstatuen-Baustelle kein leichtes Pflaster für einen echten Cowboy und seinen Bären ist, erst recht nicht, wenn eine schöne Frau, ein fieser Schurke, ein knallharter Special Agent der US-Regierung und eben zahlreiche Monster mit viel zu vielen Tentakeln, Augen, Zangen und Zähnen im Spiel sind.

Hi-Yo, Sterling!

Chris Houghton, der auch schon für das »MAD Magazine« und die Comics zu »Kung Fu Panda« den Zeichenstift geschwungen hat, sorgt mit seinem lässigen Artwork dafür, dass die nötige Flapsigkeit nicht nur in Story und Dialogen zu finden ist. Ernste, trockene Comic-Western gab und gibt es ja genug – einen guten andersartigen und humorvollen Western lieferte in den letzten Jahren eigentlich nur »The Goon«-Schöpfer Eric Powell mit seinem Kumpel Kyle Hotz ab, die Billy the Kid mit einer Freakshow zusammensteckten und gegen die überlangen Schatten von Frankenstein und Jack the Ripper antreten ließen. Auf diese Düsternis verzichtet »Reed Gunther« trotz aller Scheusale fast komplett und präsentiert sich als ein richtiger Gute-Laune-Comic mit wahnsinnig viel Witz und Charme und Vorwärtsdrang, der sich selbst vor allem nie allzu ernst nimmt. Und neben den Monstern, von denen die Brüder Houghton so viele schufen, dass für manche in der Geschichte selbst kein Platz mehr war und sie nur auf den Sketchbook-Seiten im Anhang des ersten Trades zu einem Auftritt kommen, hat »Reed Gunther« am Ende eben auch immer einen Cowboy, der auf einem Bären reitet, der zudem noch sein bester Freund ist – eine verdammt einprägsame Kombination, die Silver und Jolly Jumper durchaus Konkurrenz macht.

Wer war der maskierte Mann? Diese Frage stellt sich ausnahmsweise nicht, wenn die Sonne hinter der Prärie versinkt und der Cowboy auf seinem getreuen Reittier zu einem abspannwürdigen Schattenriss wird. Viel mehr muss die Frage lauten: Wer war der Mann mit dem Bären? Hi-Yo, Sterling!

Excelsior!

662.876

Samstag, Februar 18th, 2012

»Sherlock Holmes und der Tanz der Drachen« ist beim ersten Schwung Beta-Leser.

Have a nice weekend, my fellows.

Excelsior!

631.464

Freitag, Februar 17th, 2012

Die Zielgerade dieses Überarbeitungsdurchganges besteht aus den letzten 90 Script-Seiten, dann dürfen sich die Testleser auf »Sherlock Holmes und der Tanz der Drachen« stürzen.

Excelsior!

Phantom Pains

Mittwoch, Februar 15th, 2012

Hellblazer: Phantom Pains

Das Trade stinkt, sagte Kollege Krank heute im Laden, super cooles Bier-Etiketten-Artwork auf dem iPhone herumzeigend, seine US-Lieferung unter dem Arm tragend.

Nein, Sir, versetzte ich prompt, das riecht wunderbar nach gutem alten, rauen, farbensaugenden US-Comic-Papier; nach dem tollen Artwork von Simon Bisley und Giuseppe Camuncoli; und somit und vor allem anderen nach dem neusten US-Sammelband mit Peter Milligans grandiosem Run an Vertigos John Constantine, Hellblazer.

Gotcha! Endlich sind die Phantomschmerzen Geschichte, die sich immer dann einstellen, wenn die Dauer zwischem dem letzten und dem nächsten Trade zu lange wird. Den Vorgänger – inklusive der US-Jubelnummer #275 und den dämonischen Hochzeitsglocken – habe ich vergangenes Jahr noch im Hochsommer bei locker 35 Grad auf der Terrasse goutiert…

Natürlich musste ich diesen auf Deutsch bis dato leider nach wie vor nicht geplanten Run auch im Edit zu Spider-Man #98 erwähnen, das ich gestern abgeschickt habe. Das Heft enthält einen spektakulären Anti-Venom-Zweiteiler, in dem Camuncoli sein Debüt als Spidey-Zeichner gibt. Kommt im Mai.

Excelsior!