Archive for November, 2011

Die Königin der Schwarzen Küste

Mittwoch, November 30th, 2011

Übersetzer Michael Strittmatter und ich haben gestern ein bisschen über unseren Lieblingsbarbaren geplaudert und unsere Erwartungen bezüglich Brian Woods und Becky Cloonans Version der Belit-Saga abgeblichen.

Und schwupps, heute ging die erste Preview online. Sieht gut aus. Mal sehen, wie konstant der gute Mr. Wood diesmal ist – bei seinen Wikingern hat er ja zwischendurch doch immer mal geschwächelt, und das Erbe von Roy Thomas ist kein leichtes.

Es könnte übrigens sein, dass wir bereits 2012 einen ersten Band mit Woods Conan auf Deutsch bringen. Aber da muss, ehe ein letztes Wort gesprochen sein kann, noch ein wenig Wasser den Ilbars runtergehen, und müssen die US-Hefte erst mal pünktlich erscheinen…

Excelsior!

Redesign In Space

Dienstag, November 29th, 2011

Langsam aber sicher sollte ich mal beginnen, die Texte für das nächste Science Fiction Jahr zu schreiben. Werden wohl doch wieder knapp zwei Dutzend Film- und Comic-Besprechungen. Motivationsschub gefällig? Kein Problem. Wie wäre es mit einem wunderbaren Cover-Redesign für den Band? Sieht extrem cool aus…

Das Science Fiction Jahr 2012

Das Science Fiction Jahr 2012

Excelsior!

Art Adams gegen Supergirl und Dr. Bong

Sonntag, November 27th, 2011

Spektakulär: Art Adams an »Ultimate X«

Wie immer gibt’s zum Monatsende noch ein paar heroische Panini-Novitäten. Viel X-Men-Stoff, aber z. B. auch die reguläre Ausgabe des hübschen »Superman/Supergirl: Maelstrom«, das zur Comic Action in Essen im Oktober schon als limitiertes Messe Special erschienen ist, da Zeichner Phil Noto ja auch vor Ort anwesend war. Nette Story für continuity-müde Leser und für zwischendurch – und so viele Supergirl-Editorials werde ich vermutlich auch nicht mehr schreiben, New 52 hin oder her…

Auch ziemlich nett: Deadpool gegen die Secret Avengers und den schurkischen Dr. Bong! Ich weiß, die Welt hasst meine Deadpool-Redaktionsseiten, aber mal wieder über Steve Greber, John Byrne, She-Hulk und Howard the Duck schwadronieren zu können, ist all den Hass und die Ablehnung wert.

Ein echter Straßenfeger ist derweil der Sammelband zu Ultimate X. Im Original hatte die von Jeph Loeb geschriebene Miniserie so viel Verspätung, dass mittendrin mal problemlos das Konzept geändert werden konnte. Hat ihr aber nicht geschadet – und dann war sie eines Tages endlich komplett, und das hieß nach einer letzten Verschiebung schließlich auch Feuer frei! für unseren deutschen Sammelband. Dass das Artwork von Art Adams umwerfend ist und jede Verzögerung wert war, muss ich hoffentlich nicht eigens erwähnen. Ich will aber gar nicht wissen, wie lange der Gute an so einer Ziegelsteinmauer sitzt…

Ansonsten gibt’s gerade nicht so übermäßig viel zu erzählen. Die PaniniVorschau #41 liegt kaum in den Läden, da habe ich schon wieder die Texte für die erste 2012er Ausgabe auf dem Tisch liegen. Holmes verschnauft also ein wenig, bevor ich London in einen Winter der Belagerung stürze.

Auf dem Lesestapel liegen Poul Andersons einziger Conan-Roman sowie – endlich – der zweite Mallory-Roman von Mike Resnick, der dieser Tage auf Deutsch erschienen ist, nachdem Bastei den ersten Band ja bereits als Neuausgabe mit neuem Titel brachte und iritierenderweise als Erstausgabe deklarierte, obwohl der Roman natürlich schon mal vor ein paar Jahren bei Heyne erschienen ist. Holpert in der Übersetzung ein bisschen und wirkt auch etwas steif, ist aber noch immer eine tolle Hardboiled-Pardodie und detektivische Urban-Fantasy, die noch vor dem Boom des Subgenres entstand.

Excelsior!

Noch mehr Brian Keene bei Atlantis

Samstag, November 26th, 2011

In Kürze wird mit »Eingesperrt« das erste Buch von Brian Keene bei Atlantis ausgeliefert. Doch schon jetzt kann das zweite Keene-Buch bei Atlantis angekündigt werden, da inzwischen alles in trockenen Tüchern ist.

Deshalb hier die Ankündigung: 2012 wird Brians »Jack’s Magic Beans« auf deutsche Erstveröffentlichung bei uns erscheinen, mit der blutigen Titelnovelle und vier Bonus-Kurzgeschichten.

Excelsior!

Wenn der Postmann zweimal klingelt …

Mittwoch, November 23rd, 2011

Wenn der Postmann zweimal klingelt

Bei Festa sind just nicht nur der erste Band der Ctulhu-Mythos-Gesamtausgabe von Altmeister H. P.Lovecraft im sehr ansehnlichen Paperback oder ein neuer Thriller von Greg F. Gifune erschienen.

Darüber hinaus ist seit dieser Woche die Neuüberetzung von James M. Cains Noir-Klassiker »Wenn der Postmann zweimal klingelt« in der Auslieferung.

Die neue Übersetzung des Noir-Highlights stammt von Michael Weh, das Nachwort von mir. Darin plaudere ich erst etwas über Noir und Hardboiled, über die verschiedenen Schulen, über die Evolution des amerikanischen Krimis, und natürlich Leben und Werk von James M. Cain, bevor es explizit um Entwicklung, Einfluss und die Adaptionen seines bekanntesten Romans geht, der mit nicht einmal 150 Seiten ein ebenso finsterer und intensiver wie schneller Reißer ist.

Wer bisher nur eine der Verfilmungen kennt, kann die Gelegenheit nun ja beim Schopf packen und sich diese schöne Neuausgabe ins Haus holen oder sie zumindest einem Thriller-Begeisterten und Noir-Fan unter den Weihnachtsbaum legen. Denn dieses Buch ist zwar klein, aber so was von oho – und dass ich mal ein Nachwort dazu schreiben werde, hätte ich vor einem Jahr jetzt auch nicht unbedingt gedacht. Aber so ist das manchmal eben.

Hier noch alle Infos von der Verlagsseite:

James M. Cain
Wenn der Postmann zweimal klingelt
Broschur 13 x 12 cm.
Circa 176 Seiten
Originaltitel: The Postman Always Rings Twice
Mit einem Nachwort von Christian Endres
Übersetzung: Michael Weh
ISBN 978-3-86552-138-5

Eine Leseprobe zum Roman gibt’s hier.

Excelsior!

Fortschrittsbalken

Montag, November 21st, 2011

Fans von Brian Keene wird es vermutlich freuen, dass die korrigierten Druckdaten von »Eingesperrt« auf dem Weg zur Druckerei sind. Das könnte vor Weihnachten also noch was werden, zumindest beim Paperback. Lassen wir uns überraschen.

Fans von Sherlock Holmes und John Watson wird es indes womöglich freuen, wenn ich ihnen sage, dass die kritischste Szene des Romans sich ihrem letzten Schliff nähert (und ich mich dem Wahnsinn, for sure), und die 450.000 Zeichenmarke passiert ist.

Excelsior!

Alles Sherlock, oder was?

Sonntag, November 20th, 2011

Alles Sherlock, oder was? Preview auf die Nautilus #94

Ausgabe #93 der Nautilus – Abenteuer & Phantastik ist nicht nur umfangreicher als sonst, sieht noch spektakulärer aus als üblich oder enthält so topaktuelle Interviews zu Let Me In und dem neuesten Teil der Mission Impossible-Reihe. Auf der U2 prangt außerdem eine Werbeanzeige für die Folgenummer, von der ich seit einem halben Jahr schon nur noch als die »Holmes-Nautilus« spreche.

Überzeugt euch selbst und freut euch auf viel Meisterdetektiv und »Frühstück für Sherlock Holmes«, wenn ihr die aktuelle Heftnummer genossen habt. Anfang der Woche habe ich die Druckfahnen für die Supplement-Heftung mit meiner Holmes-Story, die es exklusiv für NT-Abonementen gibt, abgesegnet…

Elementar! Ich meine natürlich … Excelsior!

Blick ins Buch

Freitag, November 18th, 2011

Die Amazone bietet für »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes« und »Die Zombies von Oz« nun die Möglichkeit zu einem umfassenden Blick in beide Bücher.

Excelsior!

Berliner Triple Feature

Mittwoch, November 16th, 2011

Auf den Literaturseiten der aktuellen zitty (Ausgabe #24/2011 – nur echt mit der Weihnachtsbeilage und 32 Zähnen!) finden sich gleich drei Besprechungen von mir, zu Pete Dexters »Deadwood«, Rudyard Kiplings »Genau-So-Geschichten« und Pat Rothfuss’ »Die Furcht des Weisen 1«. Gute Mischung, würde ich was sagen, und auch gleich drei zusätzliche Empfehlungen, was man lieben Menschen unter den Weihnachtsbaum legen kann.

An dieser Stelle mal exemplarisch die unredigierte Deadwood-Besprechung:

»

„Man landet nicht ohne Grund an einem Ort wie diesem“, sagt Wild-West-Legende Wild Bill Hickok, als er und sein Freund Charlie Utter in Deadwood ankommen, diesem berüchtigten amerikanischen Eldorado der Finsternis, oben in den Black Hills. Hier sollte der gesundheitlich bereits schwer angeschlagene Wild Bill seinen Tod finden, zwischen all den Revolverhelden, Kopfgeldjägern, Halunken, Kartenspielern, Migranten, Schürfern, Huren, Geschäftsmännern, Neidern und Verrückten Deadwoods. Hintergründe und Umfeld hat der ehemalige Journalist Pete Dexter ausgiebig recherchiert, um aus ihnen einen unglaublich atmosphärischen Roman zu machen. Dexter sucht keinen Kitsch, obwohl neben den Männern auch die Frauen des Westens ihren Platz in seinem Buch haben. Dexters Deadwood ist ein prächtiges Sinnbild für den Wandel im damaligen Amerika – für eine vielschichtige und eigenartige Welt zwischen einer neumodischen, unperfekten Zivilisation und dem Gesetz des Stärkeren. Wie alle guten Western, ist Dexters Roman von 1986 absolut zeitlos. Deshalb kommt die deutsche Erstausgabe auch nicht 25 Jahre zu spät, nun, da das Remake von „True Grit“ den Weg geebnet hat, obwohl Jeff Bridges schon 1995 in der Teil-Adaption „Wild Bill“ glänzte. Sie kommt genau richtig.

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Excelsior!

Das kalte Herz

Mittwoch, November 16th, 2011

Beim Tagesspiegel ist inzwischen auch die Langfassung meiner Rezension zum ersten Album der Frostfeuer-Comic-Adaption online gegangen.

Excelsior!