
Spektakulär: Art Adams an »Ultimate X«
Wie immer gibt’s zum Monatsende noch ein paar heroische Panini-Novitäten. Viel X-Men-Stoff, aber z. B. auch die reguläre Ausgabe des hübschen »Superman/Supergirl: Maelstrom«, das zur Comic Action in Essen im Oktober schon als limitiertes Messe Special erschienen ist, da Zeichner Phil Noto ja auch vor Ort anwesend war. Nette Story für continuity-müde Leser und für zwischendurch – und so viele Supergirl-Editorials werde ich vermutlich auch nicht mehr schreiben, New 52 hin oder her…
Auch ziemlich nett: Deadpool gegen die Secret Avengers und den schurkischen Dr. Bong! Ich weiß, die Welt hasst meine Deadpool-Redaktionsseiten, aber mal wieder über Steve Greber, John Byrne, She-Hulk und Howard the Duck schwadronieren zu können, ist all den Hass und die Ablehnung wert.
Ein echter Straßenfeger ist derweil der Sammelband zu Ultimate X. Im Original hatte die von Jeph Loeb geschriebene Miniserie so viel Verspätung, dass mittendrin mal problemlos das Konzept geändert werden konnte. Hat ihr aber nicht geschadet – und dann war sie eines Tages endlich komplett, und das hieß nach einer letzten Verschiebung schließlich auch Feuer frei! für unseren deutschen Sammelband. Dass das Artwork von Art Adams umwerfend ist und jede Verzögerung wert war, muss ich hoffentlich nicht eigens erwähnen. Ich will aber gar nicht wissen, wie lange der Gute an so einer Ziegelsteinmauer sitzt…
Ansonsten gibt’s gerade nicht so übermäßig viel zu erzählen. Die PaniniVorschau #41 liegt kaum in den Läden, da habe ich schon wieder die Texte für die erste 2012er Ausgabe auf dem Tisch liegen. Holmes verschnauft also ein wenig, bevor ich London in einen Winter der Belagerung stürze.
Auf dem Lesestapel liegen Poul Andersons einziger Conan-Roman sowie – endlich – der zweite Mallory-Roman von Mike Resnick, der dieser Tage auf Deutsch erschienen ist, nachdem Bastei den ersten Band ja bereits als Neuausgabe mit neuem Titel brachte und iritierenderweise als Erstausgabe deklarierte, obwohl der Roman natürlich schon mal vor ein paar Jahren bei Heyne erschienen ist. Holpert in der Übersetzung ein bisschen und wirkt auch etwas steif, ist aber noch immer eine tolle Hardboiled-Pardodie und detektivische Urban-Fantasy, die noch vor dem Boom des Subgenres entstand.
Excelsior!