Archive for März, 2011

Hero Initiative: New Avengers

Donnerstag, März 31st, 2011
The Ultimate New Avengers 100 Project: Alex Saviuk Cover

The Ultimate New Avengers 100 Project: Alex Saviuk Cover

Es ist ja sehr löblich, was die Hero Initiative da immerzu macht und somit für kleine Kostbarkeiten auf den Weg bringt, nur um einen Topf mit Geld zu füllen, aus dem geschöpft werden kann, wann immer Comic-Künstler mal durch Pech oder Krankheit in Not geraten.

Und toll sieht’s auch jedes Mal aus, was dabei zu Stande kommt. CBR hat nun alle Bilder der neuen 100-Project-Runde online gestellt.

Einmal mehr hat die Initiative 100 Blanko-Cover nur mit Logo an Künstler geschickt, und die durften sketchen und zeichnen und malen, was das Zeug hält.

Thema: Die Neuen Rächer!

Beteiligt haben sich u. a. so goßartige Zeichner wie John Byrne, Alan Davis, Mike Deodato Jr., Terry Dodson, Phil Hester, Lee Weeks, die Romitas, Colleen Coover, Alex Saviuk, Bill Morrison und viele mehr.

Es sind, wie nicht anders zu erwarten, wieder ein paar echte Perlen dabei. Also: Durchklicken und erfreuen. Demnächst wird man sicher auch wieder ein limitiertes Hardcover und ein Softcover – wie schon zu Spider-Man, Hulk und Wolverine – bestellen können. Und ich für meinen Teil kann’s schon wieder kaum erwarten …

Excelsior!

Erschienen: Zookland

Mittwoch, März 30th, 2011

Kollege van den Boom skandiert es ja seit Wochen und Monaten, deshalb muss man nicht mehr viel darüber erzählen: William Swears’ Roman »Zookland« ist im Atlantis Verlag erschienen. Die Paperbacks und die limitierten Hardcover können bestellt werden, die PBs sind auch schon bei Amazon lieferbar.

Die Besonderheit des Romans (außer, dass sich das Cover kurz vor Druck noch mal geändert hat und ich den Band ausnahmsweise gesetzt habe … ): Es handelt sich um eine weltweite Erstveröffentlichung. Wie genau das zu stande kam und was es über den Ex-Helikopter-Piloten und Debüt-Autor Bill Swears sonst noch Interessantes zu erzählen gibt, erfahrt ihr hinten im Buch.

Dort ist das lange Interview abgedruckt, das ich mit Bill vor einigen Monaten geführt habe und das auch in der kommenden phantastisch! #42 enthalten sein wird.

Excelsior!

Being Alive

Dienstag, März 29th, 2011

Diana Wynne Jones ist tot.

Neil Gaiman hat ihr einen wundervollen Nachruf geschrieben.

Excelsior!

Eingesperrt mit exklusivem Vorwort

Montag, März 28th, 2011

Leser dieses Blogs wissen: Brian Keenes Novelle »The Cage« erscheint im Spätsommer als »Eingesperrt« im Atlantis Verlag. Guido hat am Wochenende nun auch ganz offiziell die Ankündigung auf der Verlagsseite und beim Barsortiment gemacht.

Ich war auch nicht untätig derweil und habe mich mit Brian kurzgeschlossen: Wie schon Jack Ketchum und Tim Curran, schreibt er uns für die deutsche Atlantis-Ausgabe ebenfalls ein exklusives Vorwort, wie’s aussieht (was in dem Fall besonders wichtig war, da ich weiß, dass er derzeit keine Interviews gibt – und durch das »Kill Whitey«-Vorwort sind mir für einen Sekundärtext etwas die Hände gebunden …).

Excelsior!

Bei Crom, das ist bitter!

Sonntag, März 27th, 2011

Eigentlich wollte ich zu »Robert E. Howard’s Hawks of Outremer« nur eine knackige Rezension schreiben. Die hätte es dann schon im Verlauf dieser Woche hier im Blog gegeben, und ich hätte sie Lars wohl auch für die Website des Tagesspiegels angeboten (da ich wegen Befangenheit die Conan-Bände von Panini ja nicht besprechen kann, obwohl es mich bei »Cimmeria« seinerzeit ganz schön in den Fingern gejuckt hat …).

Was soll ich sagen? Rats, der Text ist mir entglitten! Was irgendwie aber auch zu erwarten war. Denn auch wenn ich alle paar Monate das Intro und die übrigen Redaktionstexte für die Conan-Comic-Sammelbände schreibe, ist das nicht ganz so intensiv, kann ich nicht ganz so tief eintauchen und schon gar nicht »labern«. Dafür sorgt die Zeichengrenze. Und das ist auch okay. Ich glaube, die Howard-Fans da draußen sind doch etwas rarer gesät, bzw. wird die neue Conan-Serie bestimmt auch von vielen gelesen, denen die Serie für sich genügt.

Well. Inzwischen wurde aus meiner geplanten Rezension zum US-Tradepaperback der Comic-Adaption von »Hawks of Outremer« also ein 15.000-Zeichen-Essay über Howards historische Abenteuer-Erzählungen. Irgendwo zwischen den Absätzen gibt es zwar auch noch so etwas wie eine Rezension zum Comic – aber selbst mit einem Abstecher zur ersten Adaption der Kurzgeschichte als Conan-Comicstory von Thomas und Buscema (es war sogar das erste Conan-Heft überhaupt, das John Buscema zeichnete, nachdem er den Marvel-Bestseller von Barry Windsor-Smith übernommen hatte – es wurde nur als sein drittes Heft in der Monatsserie veröffentlicht) sind es nur 4.000 Zeichen Comic – und 10.000 Zeichen über die Pulps, Howards Vorlieben und Probleme als Autor, sein Ausweichen auf pseudohistorische Fantasy-Settings und mehrere Baukasten-Helden namens Cormac und Conan. Oh, und natürlich Richard L. Tierneys-Blutlinien-Theorie …

What shall I say? Hier lagen also wieder mal alle möglichen Sekundärwerke zu Howard und Conan herum, natürlich auch die alten »Terra Fantasy«-Bände mit den Vorworten von Hugh Walker, und stapelweise »Chronicles of Conan«-Trades von Dark Horse (nein, Göllner, du stygische Kartoffelmade, ich hab »Savage Sword« noch nicht weitergelesen und nach wie vor in die Boxen verbannt; und auch beim Nachlesen der »Chronicles« hänge ich am – allerdings ausgezeichneten – Abschlussband zur Belit-Saga. Doch ich habe mir ernsthaft vorgenommen, künfig wieder einen Band pro Monat zu schaffen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich ja gut Lust, mal wieder den gesamten Zyklus von Howards Prosa-Storys zu lesen und dann mit Conan the Barbarian #1 von Thomas auch noch mal von vorn zu beginnen … aber dann warten da ja auch schon wieder die Trades zu »King Conan«, und … ach, bei Crom!).

Zurück zur Recherche. Natürlich hab ich in Folge meines Querlesens und Nachlesens auch mal wieder die drei sehr schönen Bände der Conan-Werkausgabe von Heyne aus dem Regal geholt, wo sie seit Erscheinen einen Ehrenplatz haben. Zwischen 2006 und 2007 erschienen, folgte man damals der großartigen Wandering Star-Ausgabe, die dann auch von DelRey in den etwas preiswerteren Ausgaben verwendet wurde. Durchweg großartiges Zeug, illustriert von Mark Schultz, Gary Gianni und Greg Manchess, mit Farbtafeln, mit Fragmenten und alternativen Storyfassungen, Vorworten und mehr. Und auch wenn die deutsche Ausgabe im Gegensatz zu ihrem englischsprachigen Pendant drei Mal so viel Platz im Regal braucht – besser kann man Howard/Conan nicht veröffentlichen. Okay, kann man schon, aber dann kostet ein Band 200 Dollar aufwärts

Wie ich also die drei klotzigen Heyne-Bände mit den Keegan-Covern hier liegen habe und wie üblich bewundere, kommt mir wieder einmal etwas in den Sinn, das mich schon einige Zeit nicht besonders glücklich macht. Denn ich persönlich finde es ja schon ziemlich erschreckend und verdammt traurig, dass zwei dieser drei Bände vergriffen und einfach nicht mehr zu kriegen sind. Ich meine: Ich habe mich ja mittlerweile wirklich damit abgefunden, dass wir die im Original genauso schön bereit stehenden Bände zu Solomon Kane, Bran Mak Morn (beide illustriert von Gianni!), El Borak (illustriert von Tim Bradstreet!) und anderen nicht auch in dieser erstklassig betreuten und illustrierten Variante auf Deutsch sehen werden, so wie es der Best-of-Band mit den Illustrationen von Brom und Frazetta nie nach Deutschland schaffen wird. Ist alles okay. Really. Schade. Aber okay.

Doch taugt der deutsche Fantasy-Markt inzwischen wirklich »so wenig«, dass es sich nicht einmal mehr lohnt, einen kraftvollen Klassiker wie Robert E. Howards Conan in Druck zu halten?

Ich kann die Leute also mit dem (wohl dank einer optimistischeren Auflage) tollen ersten Band noch anfixen – und dann muss ich sie irgendwie dazu kriegen, antiquarisch die nicht von DeCamp bearbeiteten Terra-Conan-Bände und nur das Original-Material von Howard zusammenzuklauben? Das kann’s doch nicht sein, bei Crom!

Und nein: Auf den neuen Conan-Film brauchen wir in der Hinsicht gar nicht erst zu hoffen. So viel hat der Teaser (»Bar…..BARIAN!«) schon mal verraten, würde ich schon jetzt behaupten.

Das haben Conan und Howard echt nicht verdient.

Excelsior!

Neues aus anderen Welten

Freitag, März 25th, 2011

Diese Woche ist die Nautilus #85 erschienen, in der sich die Kollegen mit Sucker Punch, der Faszination Irrsinn, der besonderen Beziehung von uns Menschen zu Wölfen und dem Rotkäppchen-Stoff um Red Riding Hood beschäftigt haben. Ihr könnt die aktuelle Ausgabe (und auch viele der zurückliegenden Ausgaben) wie immer vorab online durchblättern.

Auch die nächste phantastisch! scharrt schon ungeduldig mit den Hufen. Im April wird die Heftnummer 42 erscheinen, bei der ich Klaus ein bisschen mehr als sonst zur Hand gegangen bin, was Redigieren und Organisieren angeht (das hat aber nichts mit der leichten Preiserhöhung zu tun, die mit dieser Ausgabe einhergeht. Isch schwör!).

Und ja, es ist wieder recht viel Material von mir drin, und ja, wer hier im Blog stöbert, findet Einträge, wo ich explizit darauf hingewiesen habe, dass das eigentlich nicht mehr der Fall sein soll. Und eigentlich sollten die beiden Interview-»Zweitverwertungen« (das Gespräch mit Christian Gossett wurde 2010 bereits im Anhang von Cross Cults »The Red Star 4: Schwert der Lügen« abgedruckt; das Interview mit Bill Swears dagegen in der weltweiten Erstausgabe von »Zookland« bei Atlantis, von dem die Paperback-Ausgabe übrigens diese Woche ausgeliefert worden ist) für das ganze Jahr halten … aber ein paar Ausfälle haben dann doch größere Lücken in die Heftplanung für die Ausgabe gerissen, weshalb die beiden langen Interviews mit den Herren Gossett und Swears vorgezogen wurden. Gleiches gilt für meinen Text zu »Xenozoic«.

Freut euch aber besonders auf das exklusive (isch schwör!) Interview mit Gerald Jung, in dem sich alles um die deutschen Neuausgaben und Neuübersetzungen von Terry Pratchetts Scheibenwelt-Romanen dreht. Könnte mein Lieblingsinterview für 2011 werden …

Das prächtige Cover stammt übrigens vom werten Meister Kümmel.

Excelsior!

Ol’ Death Whisper

Mittwoch, März 23rd, 2011

»Fup« ist der Titel eines bezaubernden Büchleins von Jim Dodge, das ich vor Jahren schon mal in Händen hielt und das nun als leider nicht ganz billiges (und wenn wir ehrlich sind, auch nicht übermäßig hübsch aufgemachtes) Taschenbuch bei Rogner und Bernhard bei Zweitausendeins erschienen ist. Aber egal.

Denn »Fup« ist trotzdem eine kleine, feine, verrückte Perle – in Übersetzung von Harry Rowohlt. Wer das schmale Buch nicht kennt und gerade ein paar Euro über hat, sollte sich mal überlegen, zuzugreifen. Ich wäre an dieser Stelle ja fast schon so vermessen und würde es jedem ans Herz legen, der auch die skurrileren Texas-Kurzgeschichten oder -Novellen von Joe Lansdale mag. Ich meine: Es geht  doch schließlich nichts über einen Schluck Ol’-Death-Whisper-Whiskey, oder?

Davon abgesehen, arbeite ich mich aktuell durch ein paar ungelesene Mignolaverse-Miniserien, damit im Nachwort zu »Geschichten aus dem Hellboy-Universum« auch etwas Sinnvolles drinsteht. In den Band kommt dann auch das kurze Interview, das ich vor einer gefühlten Ewigkeit mit Mike geführt habe und das damals in den abgesägten und nun in den dicken Sammelband integrierten »Lobster Johnson« hätte kommen sollen.

Habe ich schon erwähnt, dass The Shield auch in Season Zwei noch eine absolut harte, hervorragende Cop-Serie ist? Nein. Dann ist das hiermit auch erledigt.

Excelsior!

Ein eiskalter Hauch im Tagesspiegel

Dienstag, März 22nd, 2011

Vor einiger Zeit hier im Blog, nun beim Tagesspiegel online:

Mein Text zu Jason Starrs »The Chill«.

Excelsior!

Stephen King, Conan, Legenden und ein finaler Prediger

Montag, März 21st, 2011

Unter den diese Woche erscheinenden Panini-Novitäten sind einige nette Sammelbände.

Etwa der erste Sammelband Batman Reborn von Grant Morrisons »Batman & Robin«, einer Serie, die sich am Stück gelesen wahrscheinlich leichter tut denn als monatliches Stückwerk. Von der ersten Ultimate Spider-Man-Serieninkarnation erscheint außerdem das 16. Paperback, genießt den Klappentext von mir, die Story von Brian Bendis und das Artwork von Mark Bagley. Von unserer Preacher-Neuauflage erscheint indes das finale neunte Hardcover, der Vertigo-Meilenstein von Ennis und Dillon ist also komplett und sieht toll aus im Regal. Die Adaption von Stephen Kings The-Stand von Roberto Aguirre-Sacasa geht derweil ebenfalls in die nächste Runde.

Und dann gibt’s noch einen Kurzgeschichtenband mit bisher ausgelassenen Conan-Storys von Timothy Truman und Paul Lee (u. a. das schon mal angekündigte Free Comic Book Day Material) sowie einem Abenteuer von The-Boys-Zeichner Darick Robertson, wobei das Editorial zum Cimmerier natürlich wie immer von yours truly stammt, bei Crom!

In der Marvel-Ecke erschienen u. a. der Sammelband zu Spider-Man: American Son, die neuen MAX-Zombies (die ich jedem Hardcore-Marvelianer schwer empfehle, nicht nur wegen Kaluta) und Deadpool #2. Außerdem habe ich mich wieder bei DC rumgetrieben und das Editorial zu 100% DC #29: Die Legenden des DC Universums 1 geschrieben. Die Depesche-Seite zum ganz netten American-Son-Band ist ziemlich kritisch geworden, wie mir im Nachhinein auffällt, da ich aus gegebenem Anlass die Kontroverse Straczynski/Quesada/Sins-Past-Retcon aufgegriffen habe. Aber lest am besten selbst, ich will ja niemanden zu sehr spoilern …

Excelsior!

Cover-Zombies

Samstag, März 19th, 2011

Volkans Umschlagbild für »Die Zombies von Oz« wurde für den Chesley Award 2011 vorgeschlagen (so wie drei weitere seiner Bilder, u. a. auch The Words of Morgoth, für das ich als Turin Modell gestanden habe). Congratulations, Bro!

Excelsior!