Ordinäre Ausdrucke?
Freitag, November 27th, 2009Rats, war diese ekelige Freitags-Spätschicht heute besonders nervenzehrend. Nicht wegen dem üblichen Mist, der über meinen Tisch ging. Sondern weil ich wusste, dass Zuhause die Sendung mit den Holmes-Testdrucken wartete.
Erster Eindruck: Ordinär geil! Die Baskerville macht sich auch im platzsparenden Modus erwartungsgemäß gut. Die Kapitel-Schmuckelemente kommen vom Grad des Absoftens her genau richtig. Und die kleinen Gags, die ich beim Setzen eingebaut habe – Schreibschriften für Nachrichten und Briefe oder Widmungen, Schreibmaschinenschriften für Telegramme -, kommen richtig gut. Doch, das macht Spaß. Schade nur, dass die Druckerei (wie die meisten kleineren Druckereien) keine Farbverbindlichkeit für den Umschlag gewährleistet. Timo hat den farblich so schön hingetrimt. Das geht beim Dummy etwas unter. Mal schauen, ob wir da noch mal ansetzen. Um die Uhrzeit hängt unser göttlicher Chefgrafiker aber bestimmt schon wieder im Berliner Nachtleben. Nun. Es muss auch Leute geben, die sich vergnügen.
Apropos. Jetzt das ganze Buch noch mal durchgehen, wird nicht so spaßig, denn irgendwann hat mein seinen eigenen Text dann doch über, egal wie weltbewegend und toll er ist. Aber ich freue mich auch drauf, die Wirkung des fast-fertigen Buches im Bett (meinem Lieblings-Leseplatz) zu testen. Und dann geht’s nächste Woche in Druck. Yeaha, Watson! Nun wird aber erst Mal bei einer Folge Californication die Arbeitswoche abgeschüttelt. Ah, und morgen beginnt Pro7 mit der vierten himym-Staffel. Die Ablenkung sei mir dann doch auch gegönnt, hoffe ich.
Man verzeihe mir überdies den dritten Entry an diesem Tag.
Excelsior, Folks.







