Phase X #6 wirft seinen Schatten voraus und wird wohl gegen Ende Februar erscheinen. Das ist schon jetzt einen Eintrag wert, denn wir sind zugegeben etwas spät dran. Dafür gibt es aber eine erschreckend profane, banale Erklärung: Das Layout ist am Ende doch komplett an mir hängen geblieben (obwohl ich keine ganze Ausgabe mehr alleine machen wollte bzw. die letzten beiden Nummern nur sporadisch am Layout mitgewirkt habe), und so hat das alles etwas länger gedauert, als geplant. Eventuelle Äußerungen von Verärgerung ob der Verspätung dieser nunmehr schon sechsten Phase unseres beschaulichen Magazins deshalb bitte direkt an mich.
Das Cover der #6 stammt wieder von Chrissi Schlicht, und der Umschlagston ist etwas dunkler als bisher – das angedachte Gesamt-Redesign der äußeren Umschlagsseiten ist aus Zeitgründen erstmal verschoben worden. Da wir für die nächste Nummer aber Verstärkung in Sachen Layout bekommen, könnte man es ja mal für die Nummero Sieben ins Auge fassen …
In der kommenden Ausgabe dreht sich aber erstmal alles um das Bestiarium der Phantastik – um Greife, Phönixe, das Antlitz der Phantastik und so weiter, außerdem Arthur C. Clarkes 2001, Ray Bradbury und die Wesenheiten aus 1001 Nacht. Eine gewohnt bunte Mischung also. Interviews stehen dagegen mit Wolfgang Hohlbein, Alan D. Foster, Carlo Rambaldi und Mike Mignola auf dem Programm. Letzteres stammt von mir und findet sich auch im neunten Cross-Cult-Band von Hellboy.
Außerdem habe ich auch für PX einen Nachruf für den im letzten Jahr überraschend verstorbenen Michael Crichton geschrieben – seine Verbindung zu Jurassic Park und dem Dino-Hype Mitte der 90er passt sehr gut zum Thema, auch wenn der Anlass für die Aufnahme in die PX-Hall-of-Fame ein sehr trauriger ist.
Ach ja: Im Hintergrund laufen die Planungen für PX7 derweil auf Hochtouren, Hauptthema wird die Phantastik zum Hören sein. Zwei Themen werden auch wieder von mir beackert – zum einen Scott Sigler und seine Romane, die er zunächst als Podcasts kostenlos ins Internet stellt (der Mann ist ein echtes New Age-Phänomen!), und zum anderen Kryptonit und Superman.
Über Sigler und seinen grandiosen ersten Podcast-Roman-Thriller EarthCore habe ich bereits im ersten zitty-Heft des neuen Jahres geschrieben (und Premiere gefeiert: der erste Leserbrief, der sich auf einen meiner Texte bezog!); der zitty-Text ist auch die Grundlage für den Artikel in PX, allerdings ergänzt um ein Interview, das ich vergangenen Herbst mit Sigler geführt habe, nachdem Michael Krug vom Otherworld Verlag so freundlich war und Kontakt-Schnittstelle spielte.
Superman und Kryptonit indes sind für eine audiophile Themen-Ausgabe relevant, da Kryptonit zunächst in der Superman-Radiospiel-Serie debütierte, ehe man es auch in den Comics mannigfaltig einsetzte. Grund genug, über die Achillesverse der modernen Helden-Ikone unter den Superpfadfindern zu berichten, zumal in Batman/Superman zuletzt eine sehr schöne Storyline namens K spielte (aktuell in den deutschen Heften von Panini), geschrieben von Heroes-Produzent Michael Green, der auch der Batman-Nemsis Joker unlängst eine neue Origin auf den Leib geschrieben hat (wie dringend man die wiederum trotz Alan Moores The Killing Joke brauchte, sei einmal dahin gestellt – unterhaltsam zu lesen waren Greens sechs Batman Confidential-Hefte mit der Storyline allemal).