Archive for the ‘Fritz Leiber’ Category

Fabelhafter FrankenCastle

Freitag, Mai 27th, 2011

Batman & Superman TPB 7

Die letzten Panini-Novitäten für den Mai sind inzwischen allesamt ausgeliefert, und der Gratis Comic Tag (zu dem es hier inzwischen ein paar schöne Bilder aus Würzburg gibt) ist verdaut. Zeit, noch mal ordentlich was wegzulesen! Zum Beispiel den neuesten Fables-Band, in dem wir die nächste große Storyline einläuten, sich vieles bewegt, Abschied genommen werden muss und Fafhrd und der Graue Mausling ihren Auftritt haben.

Von mir findet ihr für die letzte Neuheiten-Runde im Mai Texte in Batman/Superman TPB 7, Marvel MAX TPB 40: Punisher – Kingpin, Punisher TPB 4: FrankenCastle 2, Deadpool #3 und Deadpool Sonderband: Deadpool Corpse  TPB 1.

Ob ich, die Lobo-Aufgabe und die Deadpool-Leser noch mal Freunde werden, vermag ich aus heutiger Sicht nicht zu sagen ;) Im Editorial zu Batman/Superman gibt es dafür noch einen kurzen Nachruf auf Joanne Siegel, die verstorbene Witwe von Superman-Schöpfer Jerry Siegel, die eine der wichtigsten Inspirationen für Lois Lane war.

Excelsior!

Zombies, Vampire und phantastisch!e Eulen

Samstag, Oktober 2nd, 2010

Wie hier schon einmal angekündigt, erscheint pünktlich zur Buchmesse in Frankfurt dieser Tage Ausgabe 40 des Magazins phantastisch!. Hier ist heute schon mein Beleg aufgeschlagen, und das ist wieder ein ziemlich schönes Heft mit vielen Themen geworden.

Die »Die Zombies von Oz«-Leseprobe umfasst nun genau den ersten Akt der Titelstory, wobei Tricky Dick Dickens Horst Illmers augenzwinkernder Artikel über die Welle an »Monsterfizierungen« klassischer Romane eine schöne Einleitung dazu bildet (Horsts Text war ja der eigentliche Anlass, weshalb wir über die Leseprobe im Heft sprachen). Und Mr. Illmer, Meister des phantastisch!en Updates, muss es wissen, er hat mein Buch ja schließlich vorab lesen dürfen …

Toll auch: Das Interview mit Kathryn Lasky erscheint genau passend zum Filmstart von Zack Snyders Legende der Wächter am 15. Oktober. So hab ich das gern.

Auch schön: Dem Herrn Pannor sein Artikel über Stephen Kings »American Vampire«, das ab Anfang Dezember auf Deutsch bei uns bei Panini erscheint.

Und so wie Volkans Cover im großzügigen Heftformat pretty cool aussieht, kommen auch Bernie Wrightons Frankenstein-Stiche gedruckt verdammt gut raus, die meinen Essay über den zeitlosen Prometheus begleiten, dem Max Pechmann auf meine Bitte hin in Rekordzeit eine ebenso akribische wie kenntnisreiche, kommentierte Frankenstein-Filmografie zur Seite gestellt hat, die ich in der Form noch nirgends gesehen habe.

Achim Schnurrer setzt in der Heftnummer 40 außerdem sein Porträt von Voltaire fort,  so wie der Kollege Handel seine Pratchett-Hörbuch-Bestandsaufhname fortführt, während Carsten Kuhr J. R. Ward und Gesa Schwartz interview hat.

Piper-Lektor Carsten Polzin widmet sich mit Sidney Hayers Night of the Eagle mal wieder einem Meilenstein des fantastischen Films, der witzigerweise auf Fritz Leibers »Hexenvolk« basiert (ihr erinnert euch? Das Buch wurde 2008 bei der Edition Phantasia erstmals ungekürzt auf Deutsch veröffentlicht und kurz darauf bei Denis Scheck in der Sendung erwähnt – und yours truly hat das Nachwort dazu verfasst).

Und natürlich gibt es auch wieder einen ganzen Schwung Rezensionen zu Neuerscheinungen aus den Gefilden von Horror, Fantasy, Science Fiction und Comic (drei sogar aus meiner Feder: Zu »D«, »Beasts of Burden: Animal Rites« und »The Ghoul«, fleißigen Blog-Lesern allesamt nicht unvertraut, wie ich hoffe).

So far. Back to Marvel Previews.

Excelsior,

Der Gott der Nacht

Donnerstag, August 19th, 2010

Diese Woche erscheinen höllisch viele Nicht-Superhelden-Panini-Novitäten, etwa der neueste Criminal-Band, Fables 12 (wir nähern uns Fafhrd und dem Mausling!) oder eben das 13. Trade von Dark Horse’ Conan-Serie, »Conan und der Gott der Nacht«.

Wie immer stammen neben den Künstler-Bios der Klappentext…

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DER KÖNIG MIT DEM SCHWERT

Nach Jahren der Wanderschaft, der Abenteuer und des Kampfes hat Conan seine Bestimmung gefunden und in einer blutigen Schlacht die Krone des Königreichs Aquilonien an sich gerissen. Seine Königin Zenobia ist außerdem mit seinem Kind schwanger. Doch als wieder einmal eine Bedrohung aus Stygien ihr hässliches geschupptes Haupt in die Höhe reckt, greift König Conan erneut zum Schwert, um das zu beschützen, was er erobert und erlangt hat…

Die Comic-Fortsetzung zu Robert E. Howards einzigem Conan-Roman “Die Stunde des Drachen“!

Dieser Band enthält die komplette Miniserie Conan and the Midnight God, geschrieben von Joshua Dysart und mit Zeichnungen von Will Conrad und Tone Rodriguez.


“Dieses Epos ist vollendete Erzählkunst”
– Wizard

“Das hätte Robert E. Howard gefallen.”
– The Comic Book Bin

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… und das obligatorische Vorwort

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EINLEITUNG…

Robert E. Howards einziger Conan-Roman “Die Stunde des Drachen” erschien von Dezember 1935 bis April 1936 zunächst als Fortsetzungsgeschichte in “Weird Tales”. Im längsten aller Conan-Abenteuer, das letztlich Howards hyborische Version der Gralssuche darstellt, trifft König Conan auch auf die Konkubine Zenobia, die ihn aus einem Kerker befreit. Am Ende kündigt Conan an, sie seinerseits aus einem Harem zu befreien und zu seiner und Aquiloniens Königin zu machen. Zenobia zeigt mal wieder, wie REH sich von historischen Namen inspirieren ließ (die “echte” Zenobia herrschte über Palmyras und den römischen Orient). Übrigens war Zenobia auch im MMORPG “Age of Conan” eine wichtige Figur, weshalb die erste Story dieses Bandes auch als Game-Beilage erschien und theoretisch 450.000 Leser erreichte. Natürlich hat Conan weit mehr Fans – und sie alle werden sich freuen, dass König Conan uns in Zukunft weiter beschäftigen wird, da Altmeister Roy Thomas sein Comeback gibt und die 12-teilige Maxiserie Conan: Road of Kings schreibt.

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… zum Band von moi. Bei Crom, ich häng jetzt auch schon wieder seit Band 10 an den Comic-Abenteuern des Cimmeriers.

Da fällt mir auf, dass langsam auch mal die Interview-Antworten des Entwicklerteams des neuesten Add-Ons zum MMPORG Age of Conan eintrudeln dürften. Die Fragen für das Interview, das in der Nautilus erscheinen wird, habe ich vor einiger Zeit abgeschickt. Mal sehen, wann das alles über die Bühne geht, feste Deadline hatte der Artikel zunächst erst mal keine.

Excelsior,

Twitter, Schurken und Alternativen

Dienstag, Juni 22nd, 2010

Twitter hat sich in gut einer Woche jetzt wirklich zu einer Möglichkeit entwickelt, um mir immer mal wieder zwischendurch auf den Bildschirm und den Schreibtisch zu schauen. Klar, ab und zu gibt es auch mal etwas Arbeitsfremdes oder Albernes, aber so im Gesamten ist es schon viel »work in progress«, Lesestapel, Recherche, und so weiter, und so fort. Könnte interessant sein, denke ich. Follow me, wie Uncle Cracker sagen würde (auch wenn mich gerade The Gaslight Anthem auf eine Empfehlung des Herrn Göllner viel mehr angezeckt haben und wirklich brutal rocken. Old Haunts von ihrem neuen Album hat es mir dabei besonders angetan …)

Wer mir auf Twitter folgt, weiß überdies, dass das übersetzte Vorwort zu Dallas’ »Die Schwestern« endlich da ist – und weltweit exklusiv. Ich könnte mir vorstellen, das im Laufe der nächsten Wochen hier mal zu posten. Ist ziemlich cool, wenn Dallas über Eastwood schwärmt. Und über Eichhörnchen. Und mexikanische Sex-Verbrechen. Na, ihr werdet’s sehen …  Ich muss derweil mal sehen, wann ich den finalen Lektoratsdurchgang in meinen working shedule einplane. Noch macht Großmeister Latz, der mich Rezensionsexemplare in der Region verteilen lässt (wer Twitter folgt, weiß auch das …), keinen Stress, und Cover haben wir ja auch noch keines.

Ansonsten … Ich freue mich tierisch auf Chabons »Schurken der Landstraße«, das ich Anfang des Jahres ständig auf dem Radar hatte, dann aber aus den Augen verlor, da niemand einen Text dazu wollte. Müsste heute im Laden bei den Jungs ankommen. Wo ich auch nach ein paar antiquarischen Titeln schauen werde, die ich für die Recherche brauche.

Der Strugatzki-Artikel für die zitty ist so gut wie fertig, nachdem mir Hannes [Riffel] am Wochenende ein paar tolle Sachen über die Edition bei Golkonda erzählt hat (auch mit einem Ausblick auf 2011 und weiteres von den Strugatzkis, aber ich halt die Füße still, bis wenigstens der Artikel in der zitty erschienen ist, sorry …).

Und auch der Alternativwelten-Artikel macht Fortschritte, auch wenn der Platz schon jetzt ein Problem ist, da ich zumindest kurz auf die Vorläufer in der Sozialwissenschaft eingehen und die berühmtesten Werke (»Wenn das der Führer wüsste«, »Vaterland«, »Das Orakel vom Berge«, »Der Stählerne Traum«) erwähnen möchte. Die Mail von Harry Turtledove gestern war leider nicht so erbaulich, um da ein wichtiges Element meines Artikels zu verifizieren, aber so ist das eben, und dieses Jagen nach Quellen ist dann schon echter Journalismus – ein tolles, belebendes, elektrisierendes Gefühl. Und definitiv besser als PDFs rumschubsen.

Im Dezember gibt’s übrigens wohl ein weiteres Literatur Booklet auf dem Hauptstadtmagazin. Diesmal vermutlich mit ein paar mehr Texten von mir …

Well then. Dann will ich mal die Schurken von der Landstraße holen, schauen, dass ich eine schöne Ausgabe mit der Übersetzung von Catch the Zeppelin! kriege (ich bin ja nach wie schwer vor am überlegen und in Versuchung …) – und vielleicht geht vor der Firma dann noch eine Stunde Oz. Aber das wird sich weisen.

Excelsior,

Romantisch bis in alle Ewigkeit

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Zitty 1/2010Im ersten zitty-Heft für’s neue Jahr, das schon die Nummer 1/2010 trägt, aber eben noch vorgestern und im ausgedienten 2009 erschien, ist nun endlich mein schon lange angekündigter Artikel zu Fritz Leiber und Fafhrd und dem Grauen Mausling als Literatur-Aufmacher abgedruckt  (vor einem Jahr hatte an dieser Stelle – also im ersten Heft des neuen Jahres – mein Artikel über Scott Sigler die Ehre. Und so schnell ist ein Jahr rum).

Irgendwann Anfang 2009 habe ich Lutz durch mein Geblubber dazu gebracht, sich mal die Paperbacks der Edition Phantasia zu kaufen, und er sagte kurz nach der Re-Lektüre des zeitlos brillanten Fantasy-Stoffes: »Komm, schreib einen Text, und ich nehm ihn in die Schublade, und irgendwann 2009 bringen wir ihn, so wahr ich John Byrnes Sub-Mariner liebe!«.

Den letzten August – wo das 70-jährige Jubiläum von Fafhrd und dem Mausling offiziell angestanden hätte, da im Augsut 1939 im Pulp-Magazin Unknown die erste Geschichte Leibers mit dem Duo erschien – wäre mein favorisierter Erscheinungszeitraum für den Text gewesen, aber das hat leider nicht geklappt. Immerhin, haarscharf sind wir noch im Jubiläumsjahr der Edition Phantasia (25 Jahre! Freut euch auf die kommende, bereits mit den Hufen scharrende phantastisch! #37) und dem Jubeljahr der beiden schurkischen Helden.

Als kleines Silvester-Party-Geschenk poste ich mal den unredigierten Artikel (deshalb auch noch mit meinem ursprünglichen Headline-Vorschlag und mit dem Hinweis im Text, dass Leiber auch Horror und SF geschrieben hat – verdammter Platz!) in voller Länge:

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Schwerter, Magie und ganz viel Menschlichkeit

Fritz Leibers „Fafhrd und der Graue Mausling“

Text: Christian Endres

J. R. R. Tolkien verhalf der Fantasy-Literatur mit dem „Herrn der Ringe“ zu ihrem ultimativen Archetypus, und Robert E. Howard hat ihr mit Conan ihren bekanntesten Haudegen hinterlassen. Und doch prägte neben Howard kein Autor das bis heute florierende „Schwert & Magie“-Subgenre so wie Fritz Leiber, der diesen Begriff 1961 sogar erstmals verwendete. Seine Helden – der hünenhafte Barbar Fafhrd und der kurz gewachsene Ganove namens Grauer Mausling – sind in ihrer Unzulänglichkeit auf fast fatale Weise synergistisch und waren damals ein bewusster Gegenentwurf zum unbesiegbaren Conan (die beiden scheiterten und alterten sogar). „Zwei Kameraden bis in den Tod“, schrieb Leiber im Vorwort zu „Der unheilige Gral“, 2004 erstmals ungekürzt in der vierbändigen Gesamtausgabe bei der Edition Phantasia erschienen. Dort bemüht man sich sehr um fantastische Perlen und feiert dieser Tage 25-jähriges Jubiläum. „Schwarzhumorig bis in alle Ewigkeit, lüstern, derb, weinselig, listenreich, romantisch, bodenständig, diebisch, sardonisch, humorvoll, stets auf der Suche nach Abenteuern in allen vier Winkeln der großen, weiten Welt, für alle Zeiten dazu verdammt, stets den tödlichsten aller Widersacher, den übelsten aller Übeltäter, den begehrenswertesten aller Mädchen und den heimtückischsten aller Zauberer und übernatürlichen Bestien und anderem Gelichter zu begegnen.“

Zwei Kameraden waren es auch, die das Gespann zu Zeiten der Wirtschaftskrise schufen. Erstmals Erwähnung fanden die beiden 1934 in einem Brief von Harry Otto Fischer an seinen Freund Leiber. Als es ab August 1939 zu ersten Magazinveröffentlichungen der Storys vom Planeten Nehwon kam, wurden bis auf ein Fragment in „Die Herren von Quarmall“ jedoch ausnahmslos Leibers Texte abgedruckt.

Auf den ersten Blick sind Fafhrd und der Mausling freilich nur zwei weitere schwertschwingende Abenteurer in einer antiken Fantasy-Welt. Doch hinter dieser Fassade lauerten schon vor 70 Jahren zwei Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Stärken, Schwächen, Hoffnungen, Bedürfnissen und Ängsten. Zwei konträre Freunde, die füreinander einstehen, sich aber auch mal zoffen. Lebenskünstler, die den Blick abwechselnd melancholisch nach hinten oder frohlockend nach vorn richten. Keine Überhelden, sondern zwei durchtriebene Glücksritter (mit klarer Tendenz zum Schurken, wie Leiber immer betonte). Überhaupt schrieb Leiber „Fantasy für Leute, die gerne Hardboiled-Krimis lesen“, wie Howard Chaykin in der Einleitung zu seiner Comic-Adaption der Abenteuer des Duos feststellt.

Leibers Geschichten und Figuren waren anders als die Masse. Leser schätzen ihn deshalb seit Dekaden, und Kollegen wie Michael Moorcock oder Neil Gaiman verehren ihn noch heute. Aufgrund seiner blumigen, verschachtelten Prosa war Leiber allerdings niemals leicht zugänglich. Dass seine Erzählungen trotzdem noch immer begeistern, liegt auch an dem Menschen hinter dem Autor: Als Sohn zweier Shakespeare-Schauspieler am Heiligen Abend 1910 geboren, studierte Leiber in Chicago Philosophie und beschäftigte sich mit Musik, Schach, Fechten, Architektur, Theologie und Literatur. Er war ein Schüler von H. P. Lovecraft, konnte „Hamlet“ aus dem Stegreif rezitieren und liebte das Leben mit seinen Sonnenplätzen wie mit seinen Schattenseiten. In seinen hoch innovativen Storys gab Leiber seine Einstellung zu den kleinen Freuden und Sünden des Seins an seine Vagabunden auf Nehwon weiter („Fantasy muss durch die Wirklichkeit fruchtbar gemacht werden“). Leiber starb am 5. September 1992. Seine Geschichten um Fafhrd und den Mausling sind noch heute mit das Beste, was die Fantasy zu bieten hat (gleiches gilt auch für Leibers Science Fiction- und seine Horror-Storys). Finanziell hat Leiber das allerdings selten gespürt.

Blickt man zurück, zwinkern einem dennoch zwei angenehm menschliche „Helden“ zu, die ihren Schöpfer 60 Jahre lang begleiteten und dabei stets ein Spiegelbild seiner Seele und seines Privatlebens waren (nach dem Tod von Leibers erster Frau versuchten z. B. auch Fafhrd und der Mausling verzweifelt, den Tod ihrer Geliebten in Lankhmar zu vergessen). Um literarische Unsterblichkeit zu erlangen, genügte es Leibers Duo, tapfer ihr Dasein zu meistern und mit all ihren Makeln immer sie selbst zu bleiben. Was ihnen gelang.

Und vielleicht ist diese Erkenntnis am Ende ja mehr wert als alle Schätze und Schürzen zusammen. Sicher, der Mausling würde uns was anderes sagen.

Aber der ist ja auch ein elender Halunke.

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So, wäre der also auch endlich erschienen und abgehakt. Schön.

Dann rutscht mal gut, my fellows.

Excelsior!

Rote Punkte in Lankhmar und Mesopotamien

Freitag, September 4th, 2009

Als ich gestern in meinen wundervollen Gewaltfantasien und täglichen Wahnvorstellungen Roy Thomas körperlichen Schaden zufügte, wusste ich nicht, dass sein »Nachfolger« Timothy Truman, der aktuelle Conan-Comic-Autor, ein noch viel schlimmerer Verbrecher als Thomas ist.

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich für die letzte Dreiviertelseite von Trumanas Nachwort zur Comic-Adaption von »Nergals Hand« Stellen aus dem Gilgamesch-Epos und den Armana-Briefen (um genau zu sein: eine Raffung von EA 35) übersetzen durfte? Argh!

Naja. Jetzt kann ich immerhin sagen, schon die Korrespondenz von ägyptischen Pharaonen und zypriotischen Königen übersetzt zu haben. Oh, und klar, mesopotamische Epen.

Echt Super …

Weil heute so ein wunderbar verregneter, kühler Tag ist, hier noch ein kleiner Fremd-Hinweis für alle Leiber-Freunde: Bei SPON ist ein netter Artikel über Fritz Leiber, Lankhmar und das Rollenspiel aus diesem Dunstkreis erschienen, geschrieben von Konrad Lischka. Ob sich Leibers Freund und Mit-Heldenvater Harry Otto Fischer aber darüber gefreut hätte, wenn das Marionettentheater, für das er und seine Frau ziemlich viele Entbehrungen auf sich genommen haben, als »Kasperletheater« bezeichnet wird? I’m not so sure, my fellows. Ansonsten natürlich immer lobenswert, wenn in massentauglichen Medien kenntnisreich über den ollen Fritz und seine beiden Helden berichtet wird.

Erinnert mich daran, dass ein gewisser Herr-der-Ringe-Verächter G. aus B. ebenfalls noch einen Leiber-Sachtext von mir in der Schublade hat, der irgendwann auch noch mal in der zitty erscheinen soll.