Archive for the ‘phantastisch!’ Category

Dieses Jubiläum ist phantastisch!

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

phantastisch! #50

Es hat wieder ein bisschen länger gedauert, nachdem wir schon mit etwas Verzögerung in den 13. Jahrgang der phantastisch! gestartet sind – dieser Tage sollten dann aber alle Abo-Kunden ihre extra dicke Jubiläumsausgabe phantastisch! #50 in Händen halten, Postmeister Latz hat alle Hefte verschickt, und am Bahnhof findet man die Ausgabe auch schon.

Das umlaufende Titelbild stammt von Thomas Thiemeyer, und als besonderes Highlight der 50. Ausgabe gibt es z. B. ein Special von Horst Illmer, der einige der schönsten oder ungewöhnlichsten und in jedem Fall sehenswertesten Hardcover-Umschläge aus mehreren utopisch-phantastischen Jahrzehnten zusammengetragen hat und auch noch gleich eine Übersicht zur Entwicklung der Gestaltung eben selbiger gibt. Die Kurzgeschichte steuerte Uwe Voehl bei, und Olaf Brills und Michael Vogts Comic Ein seltsamer Tag ist ebenfalls mit von der Partie.

Dazu gesellen sich Interviews mit SF-Persönlichkeiten wie Wolfgang Jeschke, Charles Stross und Rainer Erler sowie Artikel zu bayrischer Science Fiction, der illustrierten deutschen Neuausgabe von Lems Professor A. Donda, Samuel R. Delany, Boris Strugatzki, der Raumfahrt und vielem mehr.

Von mir stammen diesmal das lange Interview mit SF-Legende Mike Resnick, die Artikel zu Jason Starrs The Pack und Jedediah Barrys Handbuch für Detektive, und die Übersetzung und Redaktion von Joe R. Lansdales Essay Dunkle Inspiration über Edgar Allan Poe.

Wirklich eine schöne Jubelnummer und sowohl ein Geschenk an alle langjährigen Leser wie auch ein cooles erstes Heft für Neuleser, wie ich an dieser Stelle mal festhalten möchte.

Excelsior!

Gesprächsbedarf

Dienstag, Februar 12th, 2013

Wenn ich zuletzt nicht an Marvel NOW!-Editorials für die deutschen Ausgaben saß oder wegen klickenden Festplatten genervt war, habe ich einen ganzen Schwung Interviews vorbereitet und geführt, die im laufe der nächsten Monate relevant werden. Zu den prominenten Opfern gehören unter anderem:

Hugh Howey, der Autor des E-Book-Phänomens »Silo« (das im März auch in gedruckter Form bei Piper erscheint und angeblich bald von Ridley Scott verfilmt werden soll); Science-Fiction-Legende Mike Resnick (für die große Jubelnummer phantastisch! #50); Joe R. Lansale (wegen seiner Lesung von »Dunkle Gewässer« in Berlin); Brian K. Vaughan und Fiona Staples (für die deutsche Ausgabe von »Saga«, der besten neuen US-Comic-Serie 2012, die ab Sommer nun doch bei Cross Cult erscheint); Der polnische Batman- und Spawn-Zeichner Szymon Kudranski (für die deutschen Spawn-Hefte, die redaktionstechnisch bald wohl ein kleines Update bekommen); Dylan Horrocks (nicht wegen »Hicksville«, sondern seiner tollen Webcomicserie »The Magic Pen«); John Layman, Neu-Autor von The Dark Knight und vor allem Schöpfer des kuriosen Krimi-Comics »Chew«, den man zur Halbzeit seiner tollen Serie durchaus mal mit ein paar Fragen bedrängen darf; und Steven Brust, Autor der Vlad-Taltos-Serie, die mich begeistert, seit ich sie für mich entdeckt habe, und die dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert und damit nicht viel jünger ist als z. B. Terry Pratchetts Scheibenwelt…

Fehlt eigentlich nur der Papst in der Liste.

Nun ja. Ich geb natürlich noch Bescheid, was wann wo genau erscheint.

Excelsior!

Erschienen: phantastisch! #49

Freitag, Februar 1st, 2013

phantastisch! #49

Die Druckerei hat alles dafür getan, dass aus der Januar-Ausgabe eine Februar-Ausgabe wird – letztlich dürfte die phantastisch! #49 aber noch am 31. 1. bei vielen Lesern angekommen sein.

Was es diesmal im Heft gibt? Unter anderem einen großen Artikel über Bill Willinghams Märchen-Fantasy-Comicsaga Fables, ein Interview mit Piper-Fantasy-Lektor Carsten Polzin, einen grandiosen Artikel über Harlan Ellisons dringend-neuveröffentlichungs-werte-und-würdige Dangerous Visions, Interviews mit Tom & Stephan Orgel und Bernd Perplies, und ein Klassiker-Portrait zu Sergej Prokofjev.

Von mir stammen das Interview mit dem italienischen Comic-Zeichner Andrea Sorrentino, der Nachruf auf Comic-Legende und -Lehrer Joe Kubert, und abermals der Dialog, in dem Markus Heitz, Bernd Frenz, Jonas Wolf, Stan Nicholls, David Petersen, Peter V. Brett und andere über ihre Erst-Lese-Erlebnisse in Bezug auf Tolkiens »Hobbit« plaudern.

Außerdem habe ich Tony DiTerlizzis Essay Wo die wilden Hobbits wohnen übersetzt und mit ein paar Info-Kästen versehen: Der Text erschien ursprünglich in der Los Angeles Times und behandelt die gescheiterte Zusammenarbeit zwischen J. R. R. Tolkien und Maurice Sendak (»Wo die wilden Kerle wohnen«) an einer von Sendak illustrierten Ausgabe des »Hobbit«, die in den 60ern zwar forciert worden ist, jedoch nie zustande kam. Wieso, warum – steht alles in Tonys kenntnisreichem Artikel.

Tony DiTerlizzi: Wo die wilden Hobbits wohnen, phantastisch! #49

Excelsior!

Lektüre für die Feiertage #7: Der kostenlose Hobbit

Montag, Dezember 24th, 2012

Leider hat es dieses Jahr zeitlich wieder nicht dafür gereicht, die Zombie-Weihnachtsgeschichte zu schreiben, deren Plot ich nun schon das dritte Jahr in Folge nicht aufs Backblech und in den Ofen bekommen habe. Maybe next year!

Ihr müsst trotzdem nicht leer ausgehen. Unter dem nachfolgenden Link könnt ihr euch als kleines Geschenk von mir kostenlos das vollständige PDF meine Artikels Der kommentierte Hobbit über »Das große Hobbit-Buch« herunterladen, der Mitte des Jahres in der phantastisch! #47 erschienen ist.

Weihnachtsgeschenk zum Download:
Der kommentierte Hobbit (PDF, ca. 1,9 MB)

In diesem Sinne: Ich wünsche euch fantastische Weihnachten & Feiertage! Macht euch nicht mehr Stress, als nötig, und lest lieber ein gutes Buch oder einen guten Comic oder schaut eine gute DVD, bevor ihr euch aus Tradition sinnlos streitet.

Excelsior!

Tanzen neu übersetzte Drachen anders?

Mittwoch, Oktober 10th, 2012

Letzte Woche wurde die phantastisch! #48 ausgeliefert, die zweite Ausgabe, die beim Atlantis Verlag und vor allem in Farbe erscheint. Hinter Timos Titelbild verbirgt sich wieder eine ziemlich bunte Mischung, die sich ausführlich den fantastischen Subgenres quer durch alle Medien widmet.

Von mir gibt’s diesmal ein ziemlich langes Interview mit Jesse Bullington (»Vom Tode verwest«, »Die traurige Geschichte der Brüder Großbart«), in dem wir uns über seine einflussreichen Europa-Reisen als Jugendlicher, über Vegetarier und natürlich die brutalen Szenen in seinen Romanen unterhalten haben. Während die Kollegen außerdem Michael Peinkofer und Ben Aaronovitch mit Fragen gelöchert haben, ist mir noch Alex Bledsoe (»Das Schwert des Königs«) vor die Flinte gelaufen. Die Mischung aus Fantasy und typisch amerikanischen Hardboiled-Krimi-Elementen war das große Thema dieses Gesprächs.

In einem kürzeren Interview habe ich mich darüber hinaus mit Andreas Hellweg unterhalten, der George R. R. Martins »Das Lied von Eis und Feuer« ins Deutsche übersetzt und für die p! Einblick in die kontroverse Eindeutschung der Namen in der schicken Neuedition des größten Epos unserer Zeit gibt.

Eingedeutscht: George R. R. Martins »Game of Thrones«

 

Den kompletten Inhalt, das Editorial und auch sonst alle Infos zum Heft gibt es wie immer auf der Homepage.

Excelsior!

Liebes Lesetagebuch …

Donnerstag, August 30th, 2012

Der Tod von Sweet Mister

… ich habe dich ziemlich lange nicht mit Inhalt gefüttert. Das tut mir leid. Aber viele gut bezahlte und noch viel mehr nicht ganz so gut bezahlte Texte wollten geschrieben werden, weshalb ich dich leider vernachlässigen musste. Das tut mir leid. Es ist nicht deine Schuld. Es liegt an mir. Wirklich. Ich gelobe allerdings Besserung, werde es nie wieder tun, und arbeite nun auch gleich Stoff aus drei Monaten nach, da einige Titel schon beim letzten Mal durchgerutscht sind.

In »Dzur« schickt Steven Brust Vlad wieder in die große Stadt und damit das Leben, das er hinter sich gelassen hat bzw. lassen muste – und das ist schon eine tolle Konfrontation. Und es sagt alles über einen Autor, wenn die fortlaufende Beschreibung der Gänge eines opulenten Essens an den Kapitelanfängen genauso groflartig ist wie der Rest. Hut ab, Mr. Brust. Einmal mehr. Der Nachfolgeroman »Jhegalaa« spielt dann wieder vor »Dzur« und führt Vlad in die Heimat seiner Mutter im Osten, wo er einer Verschwörung zwischen Gilden und Hexenzirkeln auf den Zahn fühlt. Die gewohnten Stärken, und vielleicht auch zum Schluss die gewohnte Schwäche. Denn das Geschehen wurde zum Ende hin ziemlich kompliziert und verwirrend und hat mich auch irgendwo ein wenig angehängt (Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, den Text für die phantastisch! #50 anzugehen …)

Daniel Woodrells »Winters Knochen« ist wohl einer der dichtesten und zugleich sprödesten Romane, die ich je gelesen habe – die zu lesen ich je das Vergnügen hatte! Wer das Buch nicht kennt und/oder das etwas teurere Hardcover bisher scheute, darf sich auf das Taschenbuch im Herbst freuen. »Der Tod des Sweet Mister« ist nicht ganz so gut wie »Winters Knochen« – aber immer noch gut genug. Ein knackiger und intensiver und aufgeladener Roman, und ich ergehe mich nun nicht im Klischee und füge an: Über das Erwachsenwerden. Woodrell ist und bleibt, davon abgesehen, durchaus so etwas wie die feuilletonistische bzw. feuilletontaugliche Version von Jack Ketchum und Joe R. Lansdale.

Max Barrys »Sirup« ist ein auf beängstigende Weise beeindruckender Debütroman gewesen. Tolles, verrücktes, knackiges, pfeilschnelles Buch, über den Irrsinn der Marketingwelt und der Filmbranche. Habe ich in zwei langen Sessions begierig weggelesen, mit viel Vergnügen und großem Interesse an den schrulligen Figuren.

George R. R. Martin tanzt im zehnten deutschen Halbband seiner Saga »Das Lied von Eis und Feuer« mit Drachen, und wenn man die Diskussion um die durchaus sinnige Eindeutschung mal zur Seite schiebt, ist das schon grofle, epische High Fantasy. Die Saga hat wieder ordentlich Fahrt aufgenommen, und es wird die Hölle, auf den nächsten Band zu warten.

Elmore Leonard hat mit Sicherheit schon bessere Bücher als »Road Dogs« geschrieben – andere Autoren aber auch schon definitiv zahlreiche schlechtere! Denn unterhaltsam ist das relativ schmale Büchlein allemal. Netter Noir-Happen für zwischendurch. Stärkste Szene, abgesehen von den Dialogen mit dem FBI-Agenten: Das Keine-Regeln-Basketballspiel zwischen Foley und dem Neonazi.

John Nivens Kurzroman »Music from Big Pink« ist nicht unbedingt für einen Leser meiner Generation geschrieben worden. Gut zu lesen ist er in der Regel trotzdem, auch wenn vieles an mich vermutlich verschwendet ist. Ansonsten ist es sicherlich ein gutes Zeichen, dass auch diese etwas zu lange Novelle auf Deutsch kommt (und Niven nach zwei Paperbacks und einem Hardcover nun auch ein Taschenbuch mit Klappenbroschur als Erstausgabe hat …) – das spricht dafür, dass Niven gut läuft. Lest sein »Coma«!

Excelsior!

weird stuff

Samstag, August 25th, 2012

Mit Jedediah Berrys »Handbuch für Detektive« und nun China Miévilles »Stadt der Fremden« habe ich einiges an weird fiction auf dem Lesestapel, das eine gerade ausgelesen, das andere just begonnen.

Oft nicht weniger weird, aber wesentlich witziger sind dagegen Die wilden Siebziger. Die komplette Serie auf DVD war eine der klügeren Anschaffungen, die ich in letzter Zeit gemacht habe, und versüßt jeden Feierabend. Ich hoffe nur, dass die Staffelboxen nach dieser Panini-Runde nicht mein angestrebtes Fiction-Penseum für September torpedieren. Denn eigentlich wollte ich die Testleserfassung für »Der Zug zur Hölle« endlich fertigmachen…

Immerhin, unter der Woche sind neben diversen Comic-Editorials schon mal mein längerer Rasl-Text für die Zack und mein Joe-Kubert-Nachruf für die phantastisch! fertiggeworden. Darauf kann man aufbauen.

Excelsior!

Hobbits, Conan und die eine Frage

Freitag, August 10th, 2012

Conan TPB 18

Für die phantastisch! #49 sammle ich gerade mal wieder Statements für eine neue Dialog-Runde. Diesmal dreht sich alles um dem Erstkontakt mit J. R. R. Tolkiens Fantasy-Evergreen »Der Hobbit«, und bisher nehmen an der Eine-Frage-Runde prominente Fantasten wie Markus Heitz, Bernd Frenz, Peter V. Brett, Stan Nicholls, David Petersen und David Wenzel teil. Mal sehen, wer sich bis zum Redaktionsschluss noch hinzugesellt, die eine oder andere Anfrage ist noch unterwegs bzw. der einen oder anderen Zusage müssen noch Taten folgen, zumal mindestens noch Ersatz für Richard Morgan her muss, der im Baby-Stress ist und abgesagt hat.

In der aktuellen zitty findet sich auf der Comic-Seite dagegen ein Ein-Frage-Interview mit Roman- und Comic-Autor Paul Tobin. Der gute Mr. Tobin hat im diese Woche erschienen 18. deutschen Sammelband mit den Comic-Abenteuern von Conan eine neue Geschichte um Robert E. Howards legendären Helden und die Juwelen von Hesterm geschrieben – im Anhang des Bandes, der außerdem Timothy Trumans und Tomas Giorellos Adaption von REHs klassischer Story Die Scharlachrote Zitadelle enthält, findet sich auf drei Seiten das komplette Interview, das ich mit Paul zu seinem Abstecher in die hyborische Welt des Cimmeriers geführt habe.

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Paul Tobin hat sich als Roman- und Comic-Autor an zahlreichen All-Age-Stoffen hervorgetan und schrieb schon Comics wie „Banana Sunday“, „Marvel Adventures Spider-Man“ und „I am an Avenger“. Zuletzt textete er das Comic-Prequel zu „Falling Skies“ und eine Geschichte mit Robert E. Howards Fantasy-Helden Conan.

Was ist an Conans Welt noch heute so faszinierend, und wie stellt man genau das in Comicform dar?

PT: Im Grunde sind diese Welten ziemlich simpel. Da sind die Schwerter, und dort sind die Männer und Frauen, die gut mit Schwertern umgehen können. Da gibt es lustige Abenteuer zu erleben und lustvolle Schankmädchen zu küssen. Da gibt es fremdartige Kreaturen in fremden Ländern, und fremde Götter in verborgenen Tempeln. Und das ist es auch schon. Es fehlt das ganze Drumherum der Moderne. Alle modernen Sorgen sind entfernt. Und das erlaubt es Lesern und Autoren, sich auf die heroischen und menschlichen Aspekte der Helden und ihrer Welt zu konzentrieren, ohne im Morast moderner Bedenken stecken zu bleiben. Beim Schreiben gehe ich auf dieselbe Art heran wie sonst auch: Indem ich mir die Probleme ansehe, die gelöst werden müssen, und die Mittel, mit denen der Held sie lösen kann (seien es nun Laserstrahlen aus den Augen oder Breitschwerter durch andern Leute Gesichter), und wieso der Held sie lösen muss … und was im Falle seines Scheiterns passiert. Die Werkzeuge, die ich zum Schreiben einer Geschichte nutze, verändern sich nicht. Nur die Werkzeuge, die der Protagonist in der Geschichte wirklich verwendet. CE

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Crom! & Excelsior!

Keineswegs blau gemacht

Freitag, Juli 20th, 2012

In letzter Zeit, meinte kürzlich jemand, hätte ich hier nur selten über meine Autoren-Angelegenheiten außerhalb von Magazinen, Zeitungen und Comics geschrieben. Ist das so? Tut mir leid. Manchmal hat man eben Scheuklappen auf und werkelt einfach so vor sich hin. Es ist keineswegs so, dass ich blau gemacht habe, was Fiction angeht. Sicher, ich habe – wegen des DC-Relaunches – wirklich viele Editorials für Panini geschrieben zuletzt, außerdem ein üppiges Steve-Niles-Portrait für die 30 Days of Night-Neuauflage Cross Cult, und diverse Texte für die zitty, Geek! und die phantastisch!, von Interviews mit Alex Bledsoe und Jesse Bullington bis hin zu einem Nachruf auf Ray Bradbury oder einem Text über Mike Resnicks Mallory-Romane.

Aber trotz allem hab ich auch immer Zeit für ein paar Seiten Fiction gefunden.

Also, was hätte ich euch in der Hinsicht erzählen können? Mein Roman »Sherlock Holmes und der Tanz der Drachen« sucht nach wie vor einen Agenten. Mein Kurzroman »Der Zug zur Hölle« wird wohl 2013 bei Atlantis erscheinen. In »Vampir« bei Zaubermond erscheint demnächst mindestens eine Kurzgeschichte von mir – die erste einer ganzen Reihe von Hardboiled-Horror-Storys, die ich über die letzten 10 Monate hinweg geschrieben habe (um eine Figur, die ich gerne ausbauen würde). Außerdem habe ich ein paar Ideen für Romane gepitched.

Excelsior!

phantastisch! #47 – Neues aus farbigen Welten

Samstag, Juli 14th, 2012

phantastisch! #47

Mehr denn je ist es ein kunterbuntes Vergnügen, durch das Beleg der phantastisch! #47 zu blättern. Immerhin ist das die erste Ausgabe des von Klaus B. herausgegebenen Fantastik-Magazins, die im Atlantis Verlag erschienen ist – und gleichzeitig die erste Ausgabe, die farbig gedruckt worden ist.

Sieht sehr, sehr schick aus, und wartet mal ab, wie es in zwei oder drei Heften aussieht, wenn Günter sich nach fast 50 Ausgaben in Grautufen immer mehr traut und noch mehr auf die Kacke haut!

Doch man sieht schon jetzt, dass es z. B. selbst banalen Seiten wie dem Editorial und dem Inhaltsverzeichnis oder den Rezensionen gut tut, wenn ein bisschen Farbe im Spiel ist.

Persönliches Highlight aus gestalterischer Sicht ist das Layout meines Moebius-Nachrufes, von dem es an dieser Stelle nun mal die Miniatiuransicht der beiden Doppelseiten zu bestaunen gibt:

Ansonsten finden sich von mir im neuen farbenfrohen Heft noch Rezensionen zur Anthologie »Machine of Death« sowie Charles Yus Roman »Handbuch für Zeitreisende«, ein Interview mit Game-of-Thrones-Comic-Scripter und Fantastik-Autor Daniel Abraham, ein Artikel zur kommentierten Hardcover-Ausgabe des »Hobbit« sowie die dritte Runde von phantastisch! im Dialog, Letztere mit Beiträgen von u. a. Alan D. Foster und Uwe Post, die sich auf ihre eigene Art und Weise humorvolle Gedanken über den anvisierten Weltuntergang zum Jahreswechsel gemacht haben.

Die Kollegen haben sich indes mit Kevin J. Anderson unterhalten oder über Benjamin Stein, He-Man and the Masters of the Universe und den im März verstorbenen Hanns Kneifel geschrieben. Check it out.

Excelsior!