Archive for the ‘Zitty’ Category

Star Trek & Schisslaweng

Donnerstag, Mai 2nd, 2013

Eine-Frage-Interview: Marvin Clifford

Vor Jahren habe ich mit Marvin Clifford schon mal ausgiebig über Shakes & Fidget geplaudert, den unvergessenen Comic-Strip aus der Welt von World of Warcraft.

Seit einer Weile präsentiert er nun seinen neuen, sehr amüsanten Webcomic Schisslaweng. Das ist Berlinerisch und bedeutet, etwas mit Schwung und Unbeschwertheit und Leichtigkeit zu tun. Grund genug, mal wieder mit Marv zu plaudern.

Heraus kam so das Eine-Frage-Interview der Zitty 10/2013. Ein Klick vergrößert den Bildausschnitt rechts wie immer auf lesefreundliche Größe.

Im aktuellen Heft ist übrigens auch ein schönes Interview mit dem britischen Schauspieler Simon Pegg, der in Star Trek erneut den Scotty gibt und erzählt, wie er und Chris “Kirk” Pine dem armen Benedict “Sherlock” Cumberbatch einen echt fiesen, aber verdammt lustigen Streich am Set gespielt haben.

Excelsior!

Vakuum-Invasion am Wannsee

Sonntag, April 21st, 2013

Das Eine-Frage-Interview: Line Hoven

Auf der Comicseite der Zitty #9/2013 finden sich mal wieder zwei Beiträge von mir. Zum einen eine Rezension zum beeindruckenden Comic-Debüt Vakuum von Lukas Jüliger, der am 21. 4 anlässlich der Comic Invasion in Berlin signieren wird.

Und zum anderen das Eine-Frage-Interview mit Line Hoven, die als erste Comic-Künstlerin überhaupt am 1. April ihr Literatur-Stipendium am Wannsee angetreten hat. Sie erzählt, wie das denn zustande kommen konnte. Ein Klick vergrößert den Ausschnitt aus dem Heft.

Excelsior!

Kisten, Kinder und Kolumnen

Dienstag, April 2nd, 2013

Das-Eine-Frage-Interview: Uwe Heidschötter

Heute ist die Zitty 8/2013 erschienen. Auf der Literaturseite habe ich Alexander Odins in Berlin angesiedelten Endzeit-Roman Pandämonium besprochen.

Auf der allseits beliebten Comicseite gibt es hingegen wie immer das Eine-Frage-Interview, diesmal mit Trickfilm-Regisseur, Dreamworks-Character-Designer und Comic-Künstler Uwe Heidschötter, dessen Kinder-Comic Kiste innerhalb der Kids-Comic-Offensive bei Reprodukt vor ein paar Tagen erst auf Deutsch erschienen ist und der erzählt, was eine gute Geschichte und gute Figuren für Kinder ausmacht. Ein Klick vergrößert den Bildausschnitt rechts auf lesbare Größe.

Apropos Kinder. Zitty-Leser kennen natürlich noch die Kolumnen-Reihe Wieder was gelernt, in der Zitty-Autoren über den Alltag mit ihrem Nachwuchs erzählt haben. Die beliebte Kolumne gibt es seit Kurzem nun als E-Book fürs Kindle. Und wie immer, wenn das wahre Leben die unmittelbare Vorlage ist und man über etwas sehr Persönliches und Teures schreibt, findet sich wieder viel Vergnügliches, aber eben auch Wahres und Treffendes und Schönes in den kurzen Texten, die hier erstmals gesammelt wurden. Check it out.

Excelsior!

Eine-Frage-Interview: Fuchskind

Mittwoch, März 20th, 2013

Diese Woche im Eine-Frage-Interview auf der allseits beliebten Comic-Seite der Berliner Zitty: Fuchskind!

Eine-Frage-Interview in der Zitty: Fuchskind

Ein Klick vergrößert das Bild wie immer.

Excelsior!

Joe R. Lansdale im Interview

Montag, März 11th, 2013

Joe R. Lansdale: »Dunkle Gewässer«Für die aktuelle Ausgabe der Zitty habe ich neben Scott McCloud noch den großen Südstaaten-Erzähler Joe R. Lansdale interviewt, der mit seiner Tochter, Country-Musikerin Kasey Lansdale, diese Woche nach Deutschland kommt:

Am Freitag gibt es eine Lesung in Berlin, und am Samstag ist er am Golkonda-Stand auf der Buchmesse in Leipzig.

Da das Interview in der Zitty ein bisschen eingekürzt wurde, gibt es bei Golkonda das gesamte Gespräch mit dem Autor von »Dunkle Gewässer«, »Teufelskeiler«, »Schlechtes Chili« und vielen anderen tollen Romanen, Kurzgeschichten und Comics nun kostenlos als PDF-Download. Enjoy!

Excelsior!

1-Frage-Interview: Scott McCloud

Dienstag, März 5th, 2013

Diese Woche in der Zitty 6/2013: Das 1-Frage-Interview mit Chef-Comic-Theoretiker Scott McCloud, der zusammen mit Chris Ware auf dem Literaturfestival in Berlin anwesend sein wird (weshalb ich mir für dieselbe Comicseite auch Wares Jimmy Corrigan vorgenommen habe, ein Musterbeispiel für überragendes Storytelling, wenn auch nicht immer ganz leicht zu lesen und auch alles andere als ein Stimmungsaufheller). Was McCloud über den digitalen Trend und seine Auswirkung auf das Comic-Medium zu sagen hat? Bitteschön:

1-Frage-Interview in der Zitty 6/2013: Scott McCloud

Ein Klick vergrößert den Ausschnitt auf lesbare Größe.

Dieser Tage dann auch noch ein paar Zeilen zum Interview mit Joe R. Lansdale im selben Heft.

Exelsior!

Gesprächsbedarf

Dienstag, Februar 12th, 2013

Wenn ich zuletzt nicht an Marvel NOW!-Editorials für die deutschen Ausgaben saß oder wegen klickenden Festplatten genervt war, habe ich einen ganzen Schwung Interviews vorbereitet und geführt, die im laufe der nächsten Monate relevant werden. Zu den prominenten Opfern gehören unter anderem:

Hugh Howey, der Autor des E-Book-Phänomens »Silo« (das im März auch in gedruckter Form bei Piper erscheint und angeblich bald von Ridley Scott verfilmt werden soll); Science-Fiction-Legende Mike Resnick (für die große Jubelnummer phantastisch! #50); Joe R. Lansale (wegen seiner Lesung von »Dunkle Gewässer« in Berlin); Brian K. Vaughan und Fiona Staples (für die deutsche Ausgabe von »Saga«, der besten neuen US-Comic-Serie 2012, die ab Sommer nun doch bei Cross Cult erscheint); Der polnische Batman- und Spawn-Zeichner Szymon Kudranski (für die deutschen Spawn-Hefte, die redaktionstechnisch bald wohl ein kleines Update bekommen); Dylan Horrocks (nicht wegen »Hicksville«, sondern seiner tollen Webcomicserie »The Magic Pen«); John Layman, Neu-Autor von The Dark Knight und vor allem Schöpfer des kuriosen Krimi-Comics »Chew«, den man zur Halbzeit seiner tollen Serie durchaus mal mit ein paar Fragen bedrängen darf; und Steven Brust, Autor der Vlad-Taltos-Serie, die mich begeistert, seit ich sie für mich entdeckt habe, und die dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert und damit nicht viel jünger ist als z. B. Terry Pratchetts Scheibenwelt…

Fehlt eigentlich nur der Papst in der Liste.

Nun ja. Ich geb natürlich noch Bescheid, was wann wo genau erscheint.

Excelsior!

Gringos Locos in Berlin

Mittwoch, Januar 9th, 2013

Verrückte von außerhalb? Trifft man in Berlin genügend. Ganz passend also, auf der Comicseite in der aktuellen zitty #2/2013 die deutsche Ausgabe von »Gringos Locos« zu besprechen, Yanns und Olivier Schwartz’ nicht unumstrittene, aber doch sehr gelungene und witzige Hommage an den legendären Roadtrip nach Amerika und Mexiko, den die belgischen Comic-Größen Jijé, Morris und Franquin 1948 unternommen haben.

»

»Gringos Locos«

1948. Die Familie des belgischen Comic-Meisters Joseph „Jijé“ Gillain (1914-1980) reist gemeinsam mit den aufstrebenden Künstlern Maurice „Morris“ de Bévère (1923-2004) und André Franquin (1923-1997) in die USA. Ob sie dabei vor dem Dritten Weltkrieg oder einfach nur ihren vier Wänden in Brüssel fliehen, ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass sie sich auf einen aberwitzigen Road-Trip gen Kalifornien begeben. Die Künstler hoffen, im Eldorado des Zeichentrickfilms Arbeit zu finden. Dummerweise hat Disney gerade mit „Bambi“ eine Bruchlandung an der Nachkriegs-Kinokasse hingelegt. So verschlägt es die Belgier nach Mexiko. Morris möchte von seinem Cowboy („Lucky Luke“) loskommen, und Franquin sucht nach der genialen Idee („Gaston“). Dass sie für die Einheimischen stets nur Gringos Locos – verrückte Ausländer – sind, wundert angesichts ihrer Kapriolen keineswegs. Bei allem Witz stellt sich zudem die Frage, wie viel Wahrheit in diesem aus Anekdoten zusammengesetzten Album steckt. Szenerist Yann („Helden ohne Skrupel“), der einmal mehr fabelhaft mit Zeichner Olivier Schwartz („Spirou & Fantasio“) zusammenarbeitet, beruft sich bei seinem Herzensprojekt auf Gespräche mit Franquin und Morris. Die Erben der Künstler widersprechen seiner Darstellung allerdings vehement. Egal. Eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit ist das Ganze allemal.

«

Excelsior!

Zwei mal neues Design

Donnerstag, Dezember 27th, 2012

Vor den Feiertagen, die ihr alle hoffentlich gut überstanden habt, kam die zitty noch mitsamt überarbeitetem Layout daher. Auf der neu gestalteten Literatur-Doppelseite in Heft #1/2013 findet sich u. a. meine Vier-Sterne-Rezension zu einem Krimi-Sammelband, der im Idealfall gleich dutzendweise als Last-Minute-Geschenk unterm Weihnachtsbaum gelandet ist und Charlie Hustons über 1000 Seiten starke »Hank-Thompson-Trilogie« in neuem Gewand erstrahlen lässt.

»

Huston: »Die Hank Thompson Trilogie«

Es ist nur sinnig, Charlie Hustons gut abgehangene Noir-Filets „Der Prügelknabe“, „Der Gejagte“ und „Ein gefährlicher Mann“ in einem dicken Sammelband zusammenzufassen. Immerhin erzählen die drei Romane eine fortlaufende Geschichte, die man idealerweise an einem Stück liest. Der gebeutelte Protagonist Hank Thompson ist außerdem schon nach den ersten paar Seiten ein Sympathieträger, und natürlich möchte man ihm bis zum Ende seiner schmerzhaften Odyssee durch Nord- und Südamerika folgen. In deren Verlauf steckt Hank genauso hart ein wie er austeilt, und zwischenzeitlich wird er sogar zum meistgesuchten Mann der USA. Dabei ist Hustons außergewöhnlich gute Trilogie nicht nur extrem heftig und brutal. Sie ist auch lakonisch bis ins Mark, rasant inszeniert und absolut überzeugend in der Figurenzeichnung. Zumal Hustons punktgenaue Spiegelstrich-Dialoge nie lässiger waren als in diesen drei packenden Krimis. Die „Hank-Thompson-Trilogie“ knallt bis zur letzten Seite ordentlich rein – und ist noch immer das beste Werk des Amerikaners. Richtig guter Stoff für alle, die schon seit ewigen Zeiten ihre monatliche Dosis Noir brauchen. Aber auch für alle, die erst seit Kurzem dabei und etwa mit Don Winslow auf den Zug aufgesprungen sind. Denn Charlie Huston ist der wahre King of Cool. Christian Endres

«

Und während sich Kollege Pannor mit Perry Rhodan Neo und Billy Bat auseinandersetzt, hat mir im allseits beliebten Ein-Frage-Interview diesmal noch Christian Zanotelli alias Zano (»Jean-Paul Porneaux und der Appetit des Löwen«) Rede und Antwort gestanden.

Excelsior!

Hobbits, Tarzan und mehr

Donnerstag, Dezember 13th, 2012

Gestern enthielt der Tagesspiegel mal wieder eine gedruckte Comicseite. Da gab’s nicht nur die Ergebnisse der Comic des Jahres-Umfrage, sondern auch meine kurze Rezension zu »Atlantic 12«. Von wegen Altes Eisen! Da kommt demnächst aber noch ein längerer Text online, dann später mehr dazu.

In der zitty Berlin, die diese Woche erschienen ist, sind derweil auch wieder ein paar Texte von mir enthalten: Eine Besprechung zu »Das große Hobbit-Buch«, der kommentierten Prachtausgabe von J. R. R. Tolkiens Mittelerde-Erstling, eine Rezension zum ersten Riesen-Band der Tarzan-Werkausgabe bei Bocola, und das 1-Frage-Interview mit Richard Corben anlässlich der Sammlung Creepy Presents: Richard Corben. Bunt gemischt und 100% geekig, as always!

Aus dem Urwald …

»

Hal Foster – Tarzan Bd. 1

Hal Foster/Rex Maxon: Tarzan Bd. 1

Kaum hat der Bocola Verlag seine vorbildliche Neu-Edition von Hal Fosters Klassiker „Prinz Eisenherz“ abgeschlossen, da folgt auch schon der nächste Streich: Denn nun steht die auf zehn Bände angesetzte Comic-Werkausgabe von „Tarzan“ an, Edgar Rice Burroughs’ Herrn der Affen, der 2012 seinen 100. Geburtstag gefeiert hat. Und was für ein schönes Geburtstagsgeschenk das geworden ist! Mit seinem satten Überformat fordert das Hardcover-Album nicht nur die heimischen Regal-Kapazitäten heraus. Der riesige Band versammelt die Sonntagsseiten des ersten farbigen „Tarzan“-Zeitungscomictrips aus den Jahren 1931 und 1932. Hier übernahm Foster nach knapp 30 Seiten von Rex Maxon die Abenteuer des Dschungelfürsten, dessen Erfolgsgeschichte sich nach seinem Debüt rasch über alle Medien erstreckt hat. Neben zwei redaktionellen Vorworten enthält der vorliegende Auftaktband darüber hinaus Fosters texlastige Schwarzweiß-Adaption des Original-Romans „Tarzan bei den Affen“, mit dem 1912 alles begann. Und egal ob Farbe oder nicht – trotz der Neuübersetzung und der gewohnt sorgfältigen digitalen Restaurierung der Originalkolorierung sieht das noch nicht ganz so gut aus wie Fosters legendärer „Prinz Eisenherz“. Zumal gerade die Sonntagsseiten auch etwas hölzern durch den afrikanischen Busch holpern. Den Foster-Fan interessiert das natürlich nicht. Das hier ist eben eine echte Liebhaber-Ausgabe für Jäger und Sammler, wie man sie besser nicht präsentieren kann. Christian Endres

«

… zum Einsamen Berg …

»

Der kommentierte Hobbit

Das große Hobbit-Buch

Zyklische Wachablösung im Fantasy-Genre: Bisher war George R. R. Martins „Game of Thrones“ der Knüller dieser fantastischen Saison. Doch spätestens wenn nun der erste Teil der Hobbit-Verfilmung in die Kinos kommt, wird Fantasy-Urvater J. R. R. Tolkien einmal mehr in aller Munde sein. Da schadet es nicht, sich gebührend auf das Hobbit-Fieber einzustellen. Das ideale Buch zum Vorglühen ist diese prächtige Neuausgabe mit den Abenteuern des Hobbits Bilbo Beutlin, des weisen Zauberers Gandalf und der Zwergenschar. Denn das 75-jährige Jubiläum des Klassikers und der mit Spannung erwartete Blockbuster sind Anlass genug, damit Tolkiens deutscher Stammverlag Klett-Cotta eine von Douglas A. Anderson fabelhaft kommentierte Fassung des Romans als Hardcover präsentiert. Um den bekannten Haupttext schlängeln sich hier in farbigen Randspalten faszinierende Erläuterungen, Verweise und vor allem eine akribische Werkgeschichte. Dazu kommen Illustrationen aus den zahlreichen internationalen Ausgaben des Erstlings aus Tolkiens prägender Fantasy-Welt Mittelerde sowie etliche Zitate der Quellen, die Tolkien angezapft hat. Und natürlich sprüht die Schatzjagd zwischen Trollen, Elben, Orks, dem Drachen Smaug, dem fiesen Gollum und dem Einen Ring noch immer vor Charme und Witz. Ein zeitloses Buch in einer hoch interessanten Ausgabe. (M)Ein Schatz! Christian Endres

«

… und wieder zurück.

Excelsior!