Archive for the ‘Panini’ Category

Iron Man 3: Die offizielle Vorgeschichte

Dienstag, April 30th, 2013

In unserer Reihe Marvel Movie ist gerade ein Paperback mit der offiziellen Comic-Vorgeschichte zum dritten Iron-Man-Blockbuster erschienen. Hier mein nicht redigiertes Intro zum Band, der neben dem Prequel noch die nicht minder offizielle Adaption des zweiten Films enthält:

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Iron Man 3, Panini

Hollywood-Star Robert Downey Jr. scheint die Rolle des millionenschweren Playboys, Visionärs und Helden Tony Stark wie auf den Leib geschrieben zu sein. Fans und Kritiker lieben ihn, und wenn in einer modernen Marvel-Verfilmung ein stapfender Rock-Evergreen von AC/DC ertönt, dann weiß man inzwischen, dass Iron Man nicht weit ist und der rotgoldene Recke gleich seinen großen Auftritt hat. Bisher flog der Eiserne durch zwei eigene Blockbuster, die jeweils unter der Regie von Happy Hogan-Darsteller Jon Favreau entstanden. Was dabei in Iron Man 2 geschah, könnt ihr in der Comic-Adaption gleich noch einmal nachlesen. In Joss Whedons erstem Avengers-Filmspektakel wurde Tony schließlich unter dem wachsamen Auge von SHIELD und Nick Fury zu einem Rächer und kämpfte zusammen mit Captain America, Hulk, Black Widow, Hawkeye und Thor gegen Loki und seine Alien-Invasion in New York. Während Tony dabei half, die Welt zu retten, hatte sein Freund James “Rhodey” Rodes als War Machine eine eigene Mission, die als offizielle Vorgeschichte zu Iron Man 3 fungiert, bei dem wiederum Shane Black Regie führte. Viel Spaß!

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Excelsior!

Interview mit Nate Southard

Freitag, April 26th, 2013

Nate Southard: Down

Zwischen Spider-Man, Age of Ultron, Iron Man, Before Watchmen, Batgirl und den neuen Thunderbolts mal ein kleines Lebenszeichen im Blog…

Im Sommer erscheint mit Down der nächste Thriller von Nate Southard beim Festa Verlag.

Für den Anhang habe ich vor nicht allzu langer Zeit ein Interview mit dem US-Autor geführt, das es als Premiere nun schon vorab im neuen Festa-Verlagsforum zu lesen gibt. Schaut ruhig mal rein bzw. euch ausgiebig um!

Demnächst soll noch das eine oder andere Interview folgen.

Hier standen diese Woche allerdings erst mal Gespräche mit Conan-Zeichner Declan Shalvey und ein paar hoch talentierten spanischen Webcomic-Künstlern an. Mehr bei Erscheinen.

Excelsior!

Spider-Men

Samstag, April 20th, 2013

100% Marvel 67: Spider-Men

Um vergangenes Jahr Spider-Mans 50. Geburtstag gebührend zu feiern, schufen der amerikanische Comic-Vielschreiber Brian M. Bendis und die römische Künstlerin Sara Pichelli das erste Crossover zwischen dem erstaunlichen und dem ultimativen Spider-Man.

Darin trifft Peter Parker aus der regulären Marvel-Kontinuität auf Miles Morales, Gwen Stacy, Nick Fury und Co. aus dem Ultimativen Universum, in dem der junge Peter Parker vor noch gar nicht so langer Zeit gestorben ist. Das hat demnach nicht nur Humor und Action, sondern auch viel Herz.

Ein ganz besonderes Abenteuer und ein wunderschönes Geburtstagsgeschenk für den Netzschwinger, das wir nun in einer schmucken Klappenbroschur mit der kompletten US-Miniserie als 100% Marvel Bd. 67 auf Deutsch veröffentlicht haben. Absolute Empfehlung für alle Spidey-Enthusiasten, und das nicht allein wegen des Easter-Eggs, dass der barhäuptige Schurke im Band wie Brian Bendis himself aussieht…

Für solche Comics schreibt man die Editorials am liebsten.

Excelsior!

Bei Anruf Held

Samstag, April 13th, 2013

Dial H - Bei Anruf Held 1

China Miéville ist definitiv einer der interessantesten und wichtigsten Autoren fantastischer Literatur seiner Generation. Ob Fantasy oder Science Fiction, der britische Meister der modernen Weird Fiction versteht es, mit exquisiter Sprache, Experimentierfreude und viel Innovation zu begeistern. Sein Comicschaffen war bisher allerdings eher überschaubar – eine Kurzgeschichte in US-Hellblazer #250 und eine Story mit Liam Sharp, die hierzulande in der Miéville-Kurzgeschichtensammlung Andere Himmel abgedruckt worden ist. Das war’s.

Letztes Jahr aber hat Miéville als Autor die Comic-Serie Dial H geschaffen – die wohl verrückteste und abgedrehteste Serie des neuen DC-Universums nach dem großen Relaunch!

Dieser Tage ist der erste Band auf Deutsch erschienen und enthält die ersten fünf regulären US-Hefte sowie die gigantische Zero-Issue mit einem irren Trip in die Vergangenheit, jeweils in der kongenialen Übersetzung von Josef Rother; dazu gibt’s noch mein Interview mit Zeichner Mateus Santolouco, der über die Zusammenarbeit mit Miéville und die Herausforderungen einer Serie wie Dial H spricht. Und über Kampfschnecken, natürlich.

Hier noch mein Klappentext für den ersten deutschen Sammelband, in dem Mr. Miéville mal wieder alle Grenzen einreißt und den ich euch wirklich ans Herz legen möchte, wenn ihr einfach mal wieder was völlig anderes lesen möchtet, das mindestens so lohnenswert wie herausfordernd ist.

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BEI ANRUF HELD

Eine unscheinbare Telefonzelle macht Nelson mit jedem Anruf zu einem anderen bizarren Helden mit abgefahrenem Aussehen und unglaublichen Fähigkeiten! Allerdings kommen mit seinen Kräften auch viele finstere Feinde, die es auf Nelson abgesehen haben. Da stellt sich die Frage, was das Geheimnis der Telefonzelle ist, die einen Loser zum Helden macht…

Die innovativste Superhelden-Serie des neuen DC-Universums! Dieser Band enthält die US-Ausgaben Dial H 0-5, geschrieben vom vielfach ausgezeichneten Fantastik-Autor China Miéville (Perdido Street Station, Stadt der Fremden, UnLonDun), mit Artwork von Mateus Santolouco (AMERICAN VAMPIRE) und Riccardo Burchielli (DMZ).

“Überzeugt mit absurden Ideen und Zeichnungen, satten Farben und viel Selbstironie”
- Tagesspiegel

“Originell und aufregend”
- comicbookresources.com

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Und hier noch mein Intro zum Band:

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VORWAHL

Unsere neue Serie DIAL H – BEI ANRUF HELD beginnt einmal mehr mit einem durchschnittlichen Typen, der zum Superhelden wird. Aber jetzt bloß nicht auflegen! Schließlich ist diese neue Serie nicht irgendein Comic. Es ist viel mehr der Comic, mit dem der renommierte Fantastik-Autor China Miéville sein Debüt im neuen DC-Universum gibt. Klar, die Ausgangslage klingt eher typisch – doch ihr werdet gleich euer Wunder erleben und euch fragen, auf was für einen irren Trip ihr hier eigentlich geraten seid! Der für seine Prosa-Werke aus den Gefilden von Fantasy und Science-Fiction vielfach ausgezeichnete Mr. Miéville hat es sich nämlich auf die Fahne geschrieben, die Fesseln des Altbekannten zu sprengen und aus der fantastischen Genre-Literatur das Maximum herauszuholen. Und genau das macht er nun auch an dieser Wiedergeburt der US-Serie Dial H for Hero, die Mitte der 80er auf Deutsch als Wähle “H” für Held in Ehapas Superboy-Heften abgedruckt wurde. Mit dem Original hat Miévilles Ansatz jedoch wirklich nur noch die mysteriöse Telefonzelle gemein, die als Wundertüte jedes Mal eine andere Heldenverwandlung ausspuckt…

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Hier gibt es noch eine Leseprobe zum ersten Band, der auch optisch einiges her macht und sich für keine Verrücktheit zu schade ist.

(Und natürlich: Nach Neil Gaiman und George R. R. Martin die nächste Kerbe, die ins Holz geschnitzt werden kann…)

Excelsior!

Spawning Ground

Dienstag, März 26th, 2013

Redaktionsseite Spawn #104, Panini

Gerade ist unser Spawn 104 auf Deutsch erschienen, das die US-Hefte 216-217 enthält, geschrieben von Todd McFarlane und gezeichnet von Szymon Kudranski.

Mit der deutschen Heftnummer 104 haben wir das Design der Spawn-Serie etwas verändert – u. a. gibt es statt der übersetzten Leserbriefseite hinten im Heft nun eine Redaktionsseite, so wie wir das auch bei Marvel und DC haben (es braucht nicht immer einen Relaunch, um ein bisschen was zu verändern, wie ihr seht!).

Meine Zeiten als glühender Spawn-Fan liegen zwar schon ein Weilchen zurück, aber da dringend jemand gesucht wurde, der die Texte schreibt, und das für die 104 am Besten auch relativ kurzfristig, habe ich die Aufgabe nun erst Mal übernommen.

Auf der ersten Spawning Ground-Seite geht es um die nächste Ära für Spawn, Rob Liefelds Traum von einer Verfilmung der Image-Schöpfer-Saga, Spawns Mini-Crossover mit Chew und Invincible, und eine inoffizielle Kurzgeschichte mit den Teenage Mutant Ninja Turtles, die ab Juno ebenfalls bei Panini wieder auf Deutsch erscheinen.

Im nächsten Heft gibt es dann sogar eine Doppelseite, da ich ein langes Interview mit dem polnischen Spawn- und Batman-Zeichner Szymon Kudranski geführt habe.

Excelsior!

Conan der Barbar 1

Mittwoch, März 6th, 2013

Conan der Barbar 1, Panini

Als ich vor ein paar Jahren angefangen habe, für Panini zu arbeiten, suchte man dort gerade jemanden, der sich um die deutsche Conan-Serie kümmern könnte. So wurde Conan neben dem Ultimativen Universum und Marvel MAX mein erster fester offizieller Gig. Zufälligerweise war der erste Band damals auch noch eine Miniserie von Joe R. Lansdale und Tim Truman, aber wollen wir mal lieber nicht allzu nostalgisch werden.

Denn mit Nostalgie hat die Neudefinition, die Brian Wood mit überragenden Künstlern wie Becky Cloonan oder James Harren in Conan der Barbar feiert, so gar nichts am Hut. Das sieht nicht aus wie der Conan von John Buscema, und das liest sich auch nicht wie der Conan von Roy Thomas. Nicht, dass ich was gegen diese klassischen Comic-Interpretationen des Cimmeriers hätte. Im Gegenteil. Aber ich weiß nicht, ob man sie heute noch einfach so jedem empfehlen kann.

Ganz anders Conan der Barbar, dessen erster deutscher Sammelband in Kürze überall erhältlich sein wird. Brian Wood, der sich mit Comics wie Local oder Demo sowie DMZ bei Vertigo hervorgetan hat, wählt einen frischen Weg für seine Arbeit mit Conan. Als Grundlage dient Wood eine von REHs besten Conan-Originalerzählungen, nämlich Die Königin der Schwarzen Küste. So kann Wood dem jungen Conan die in jederlei Hinsicht leidenschaftliche Piratin Belit an die Seite stellen. Indem er die beiden dann zu fast gleichwertigen Protagonisten macht, erhält die Geschichte des jungen Paares in der rauen hyborischen Welt der Conan-Geschichten natürlich gleich eine ganz andere Dimension. Klar, Roy Thomas hat das auch schon gemacht, aber er tat das für ein Publikum vor 30 Jahren – Brian Wood tut es für die Leser von heute, und ich wage zu behaupten, dass jeder, der gute Fantasy und gute Comics mag, in diesem Neuansatz für den berühmtesten und archetypischsten Barbaren der Popkultur genug findet, das ihm gefällt, ja mehr noch, das ihn begeistert.

Ich für meinen Teil bin von Anfang an, seit dem ersten Heft, schwer angetan von dieser Neuinterpretation und diesen neuen Comic-Abenteuern eines meiner Lieblingshelden. Da reiht sich Highlight an Highlight, starke Szene an starke Szene, und das hat so viel Stimmung und Intensität…

Hier noch mein Intro zum Band, für den ich außerdem Klappentext und Biografien verfasst und obendrein ein Interview mit Brian geführt habe. Das gibt es nach dem Vorabdruck in der Zack #164 nun erstmals in voller Länge hinten im Band, den ich euch wirklich dringend ans Herz legen möchte. Seht’s nicht als plumpe Werbung – seht’s als aufrichtige Empfehlung eines Conan-Enthusiasten.

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Einleitung

von Christian Endres

Mit Conan schuf der texanische Pulp-Autor Robert E. Howard 1932 einen unsterblichen Archetypen der Fantasy. In seinen Storys erzählte er vom Leben des ungestümen Cimmeriers aus dem eisigen Norden der Hyborischen Welt, der als Dieb, Pirat, Söldner und sogar König immer wieder auf Konfrontationskurs mit der vermeintlichen Zivilisation geht. Obwohl sich der schwermütige Howard mit nur 30 Jahren das Leben nahm, stieg Conans Stern immer höher. Spätestens seit 1982 und Conan der Barbar mit Arnold Schwarzenegger ist er eine Ikone der Popkultur. Allerdings war nicht jede Adaption so überragend wie der vorliegende Band. Doch hier legt Autor Brian Wood mit seiner grandiosen neuen Comic-Saga zweifellose eine der modernsten und doch trefflichsten Interpretationen Conans vor. Als Basis fungiert dabei Die Königin der Schwarzen Küste, eine von REHs besten Kurzgeschichten. Wood erweitert die Erzählung von Conan und Bêlit jedoch um eigene Twists und Abenteuer. Dennoch beginnt auch er mit Conan, der in Argos’ Hauptstadt Messantia Ärger mit der Obrigkeit hat. Viel Spaß mit dem besten Conan seit Langem!

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Und hier gibt es noch eine Leseprobe zum ersten Band.

Ihr wollt dieses Jahr nicht so viele Comics lesen?

Kein Problem. Dieser hier muss allerdings dabei sein.

Denn dieser Conan ist anders.

Und dieser Conan ist verdammt gut, bei Crom!

Gerade interview ich übrigens den irischen Zeichner Declan Shalvey, damit auch das zweite deutsche Tradepaperback dieses Jahr mit schickem Zusatzmaterial aufwarten kann, während die Geschichten ebenfalls das Maximum aus Figur und Setting herauskitzeln, sodass man schier vergessen könnte, dass Conans Ursprünge in den Pulp-Magazinen der 30er Jahre liegen.

Excelsior!

Maschinenmann

Dienstag, Februar 26th, 2013

Damit ihr mal seht, wie aktuell so ein Geek!-Einseiter aussieht …

Preview: Eine Seite aus der aktuellen Geek! #5

Früher verkaufte Max Barry Computersysteme für Hewlett-Packard. Inzwischen ist der 1973 geborene Australier Autor von vier herausragenden gesellschaftskritischen Romanen, die oft genug als mainstreamtaugliche, thematisch topaktuelle Gegenwarts- oder Near-Future-Satiren daherkommen. Dabei ist der in Melbourne lebende Barry auch ein unnachgiebiger Kritiker. Kein Film- oder Literaturkritiker, sondern ein scharfsinniger Kritiker unserer modernen Welt und ihrer Unsitten, allen voran des American Way of Life, der sich mit der Globalisierung vielerorts breit gemacht hat. In Barrys neuesten Roman Maschinenmann bekommen die Konzerne im Gesundheitswesen genauso ihr Fett weg wie die neumodische Hatz nach immer besserer Technik, dem nächsten Produkt-Upgrade oder dem neuesten Schönheits-Trend.

Wer mehr lesen will: Die neue Geek! ist seit letzter Woche im Handel.

Excelsior!

Diebesgut

Dienstag, Februar 19th, 2013

Dieb der Diebe Bd. 1

Im letzten Eintrag erwähnte ich ja bereits den ersten deutschen Sammelband von Dieb der Diebe, der neuen Serien-Schöpfung von The Walking Dead-Erfinder und Invincible-Autor Robert Kirkman.

Dieb der Diebe erzählt die Geschichte des erfahrenen Meisterdiebs Conrad Paulson, der ganz oben auf der Fahndungsliste des FBI steht. Dass er aussteigen möchte, kauft ihm eh niemand ab, und dass seine Raubzüge als Redmond sein Privatleben zerstört haben, interessiert letztlich auch niemanden. Ausgerechnet sein Sohn, der in Schwierigkeiten geraten ist, wird zum Grund, dass der Dieb der Diebe seinen alten Job wohl doch noch nicht an den Nagel hängen kann und mit einem Spezialisten-Team noch mindestens einen großen, genialen Coup durchziehen muss…

Robert Kirkman entwickelte die Idee zu dieser modernen Gauner-Geschichte und tüftelt nun mit den beteiligten Autoren in kleiner Runde die Plots und Entwicklungen aus, während Kirkmans Kollegen dann die tatsächlichen Heft-Scripts umsetzen. Den Anfang macht Nick Spencer (Morning Glories, Secret Avengers, Ultimate Comics X-Men), gefolgt von James Asmus (X-Men) und Andy Diggle (The Losers). Das Artwork stammt indes durchgehend von Shawn Martinbrough, einem ausgewiesenen Noir-Spezialisten, der u. a. bereits ein Noir-Comic-Zeichen-Handbuch und Comics wie Luke Cage Noir, DMZ oder Angel Town realisiert hat.

Ein bisschen Parker, ein bisschen Ocean’s Eleven - mir macht die Serie bisher eigentlich großen Spaß, und die Lobeshymnen in Übersee, von wegen beste neue Serie 2012 etc, sprechen auch für sich. Allerdings würde ich das Ganze in Heftform ziemlich nervig finden. Unsere Veröffentlichungsweise im Sammelband-Format kommt dem Dieb der Diebe meiner Meinung nach deshalb auch sehr entgegen. Und natürlich hat’s mich gefreut, mal eine Kirkman-Serie in mein Redaktions-Portfolio aufnehmen zu können und Intro, Klappentext und Künstler-Bios für diesen Nicht-Marvel-Nicht-DC-Titel zu schreiben, der im Original bei image erscheint.

Schaut ruhig mal rein. Hier gibt’s eine Leseprobe zum hübschen ersten Band.

Excelsior!

The Brave and the Bold

Samstag, Februar 16th, 2013

Batman Collection: Jim Aparo

Mit Ich der Vampir TPB 2, dem ersten TPB des Fables-Spin-Offs Fairest: Wachgeküsst, Spidey und der Fackel im Weltall, Joe Hills Das Cape (das aus der ersten Adaption der Kurzgeschichte aus Hills Prosa-Sammlung Black Box besteht, die nahtlos in eine extrapolierte Comic-Miniserie übergeht, sodass hier sowohl One-Shot als auch Miniserie gesammelt sind und eine erzählerische Einheit bilden…), Robert »The Walking Dead« Kirkmans neuer Krimi-Serie Dieb der Diebe (dazu in Kürze mehr), Avengers vs. X-Men, Spider-Man: Das Ende der Welt und vielen anderen haben wir diesen Monat bei Panini wieder die volle Breitseite an Novitäten im Gepäck.

Für Bat-Fans ist dabei nicht bloß Batman: Bauwerke des Todes von Sin-City-Einband-Designer Chip Kidd oder Scott Snyders und Greg Capullos fortgesponnene Eulen-Saga in der Heftserie interessant, sondern auch der neueste bzw. erste Band unserer Batman Collection, der sich nach Mike Mignola und Marshall Rogers mit dem ewigen Fan-Favoriten Jim Aparo beschäftigt. Und bevor ich mir hier die Finger wund tippe, zitiere ich einfach mal mein Intro zum ersten Aparo-Band, den es wie immer als Paperback und als limitiertes Hardcover gibt:

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The Brave and the Bold

Mit Ein Tod in der Familie hat Jim Aparo Ende der 80er sicherlich eine der berüchtigtsten Batman-Geschichten jener Ära gezeichnet. Allerdings erinnern sich viele Bat-Fans noch viel lieber an seine Arbeit an The Brave and the Bold. In dieser legendären Reihe trafen ab 1955 alle möglichen DC-Recken aufeinander. Ab Mitte der 60er veränderte man das Konzept dahingehend, dass Batman fester Bestandteil jeder Ausgabe war. Als Ende 1971 ein Team-Up mit dem Phantom Stranger anstand, wurde Aparo an dieses Heft gesetzt, da er zu dieser Zeit der reguläre Künstler der Heftserie des Strangers war. Der Anfang einer Erfolgsgeschichte: Denn kurz darauf wurde Aparo zum Stammzeichner von The Brave and the Bold – und zeichnete bis zu ihrer Einstellung 1983 die meisten Hefte der Serie. In diesem Band präsentieren wir euch die ersten dieser extrem spaßigen und vielseitigen Abenteuer, die allesamt von Autor Bob Haney geschrieben wurden. US-Heft 102 hat mit Neal Adams übrigens der zweite dominante Bat-Künstler dieser Zeit fertiggezeichnet, da Aparo wegen Krankheit verhindert war. Legendäre Team-Ups, wohin man nur blickt…

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Hier noch eine Leseprobe.

Excelsior!

Gesprächsbedarf

Dienstag, Februar 12th, 2013

Wenn ich zuletzt nicht an Marvel NOW!-Editorials für die deutschen Ausgaben saß oder wegen klickenden Festplatten genervt war, habe ich einen ganzen Schwung Interviews vorbereitet und geführt, die im laufe der nächsten Monate relevant werden. Zu den prominenten Opfern gehören unter anderem:

Hugh Howey, der Autor des E-Book-Phänomens »Silo« (das im März auch in gedruckter Form bei Piper erscheint und angeblich bald von Ridley Scott verfilmt werden soll); Science-Fiction-Legende Mike Resnick (für die große Jubelnummer phantastisch! #50); Joe R. Lansale (wegen seiner Lesung von »Dunkle Gewässer« in Berlin); Brian K. Vaughan und Fiona Staples (für die deutsche Ausgabe von »Saga«, der besten neuen US-Comic-Serie 2012, die ab Sommer nun doch bei Cross Cult erscheint); Der polnische Batman- und Spawn-Zeichner Szymon Kudranski (für die deutschen Spawn-Hefte, die redaktionstechnisch bald wohl ein kleines Update bekommen); Dylan Horrocks (nicht wegen »Hicksville«, sondern seiner tollen Webcomicserie »The Magic Pen«); John Layman, Neu-Autor von The Dark Knight und vor allem Schöpfer des kuriosen Krimi-Comics »Chew«, den man zur Halbzeit seiner tollen Serie durchaus mal mit ein paar Fragen bedrängen darf; und Steven Brust, Autor der Vlad-Taltos-Serie, die mich begeistert, seit ich sie für mich entdeckt habe, und die dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert und damit nicht viel jünger ist als z. B. Terry Pratchetts Scheibenwelt…

Fehlt eigentlich nur der Papst in der Liste.

Nun ja. Ich geb natürlich noch Bescheid, was wann wo genau erscheint.

Excelsior!