Hawkeye: Mein Leben als Waffe

Juli 27th, 2014

Hawkeye Megaband 1

Ich freue mich schon jetzt darauf, die Editorials für die deutsche Panini-Ausgabe von Warren Ellis’ und Declan Shalveys innovativem Moon Knight-Relaunch zu schreiben, die diese Woche auf meiner To-Do-Liste gelandet sind.

So lange gilt es, für den Rest des Jahres eine andere Perle des grafischen Erzählens als Comic des Jahres zu hypen, so, wie ich das schon in den meisten Marvel-Edits getan habe, die es diesen Monat in den Heften und Sonderbänden von Panini zu lesen gibt.

Der erste Megaband von Hawkeye, den Kollege Kronsbein ins Deutsche übersetzt hat, ist wirklich ein ganz besonderes Highlight und eine echte Wucht. Was Autor Matt Fraction und Zeichner wie David Aja oder Javier Pulido an dieser Serie abziehen, ist der Wahnsinn. Innovativer können Superheldencomics im Mainstream-Marvel-Universum nicht sein! Belohnt werden sollte das mit möglichst vielen staunenden Lesern unserer todschicken Ausgabe.

Der Einfachheit halber hier einfach mal mein Intro zum deutschen Megaband, der auf 244 Seiten die ersten 11 US-Hefte sammelt:

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Schon lange war kein Superhelden-Titel mehr so innovativ und mutig wie diese Solo-Abenteuer von Clint Barton, der 1964 von Marvel-Allvater Stan Lee und Zeichner Don Heck geschaffen wurde. Obwohl, so solo ist Clint in den erzählerisch und zeichnerisch hervorstechenden Story-Juwelen von Top-Autor Matt Fraction und Ausnahmezeichnern wie David Aja und Javier Pulido gar nicht. Schließlich ist Kate Bishop von den Young Avengers, die ebenfalls unter dem Alias Hawkeye mit Pfeil und Bogen unterwegs ist, als Schülerin und Freundin oft in Clints Nähe. Außerdem akquiriert der Meisterschütze aus den Reihen der Avengers gleich ziemlich früh in einen vierbeinigen Sidekick. Dafür spielen die mächtigsten Helden der Erde in diesem zwischen Superhelden- und Noir-Action verorteten Band kaum eine Rolle. Viel mehr geht es um die Aufgaben, Probleme und Herausforderungen, die Clint in seinem Alltag in Brooklyn begegnen. Diese ungewöhnliche Perspektive erlaubt einen Blick auf einen (fast) ganz normalen Menschen, der zeigt, wie es ist, auch ohne echte Superkräfte ein Held zu sein. Die mehrfach preisgekrönte, von Kritikern und Fans gleichermaßen hochgelobte Serie, erinnert dabei an eine Mischung aus Darwyn Cooke, Ed Brubaker und Chris Ware – und gehört zum Besten, was Marvel in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Viel Spaß mit diesem Highlight, das eure Sicht auf Superheldencomics definitiv verändern wird!

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Ihr wollt dieses Jahr nur einen Comic lesen oder verschenken?

Bitte, da habt ihr ihn!

Excelsior!

Erschienen: Kingsport – Ein Reiseführer

Juli 25th, 2014

Kingsport, Basilisk, 2013

Die von Horror-Factory-Wegbereiter Uwe Voehl herausgegebene Lovecraft-Reiseführer-Anthologie Kingsport aus dem Basilisk Verlag ist erschienen und befindet sich in der Auslieferung, und so weit ich weiß, ist das limitierte Paperback aus der Edition Arkham damit auch schon verlagsvergriffen.

Nach DunwichArkham und Innsmouth ist nun also H. P. Lovecrafts Hafenstadt Kingsport Mittelpunkt und Handlungsort der Kurzgeschichten.

Diese stammen von Boris Koch, Tobias Bachmann, Markus K. Korb, Michael Siefener, Michael Knoke, Jörg Kleudgen, Michael Marcus Thurner und anderen.

In meiner Geschichte Aus dem Regen… geht es um ein kleines Mädchen, das bei einem heftigen Unwetter in einen alten Keller gesperrt wird, in den mehr als ein bisschen Meerwasser eindringt.

Excelsior!

 

Cinder and Ashe

Juli 19th, 2014

Cinder And Ashe TPB

Comic-Autor Gerry Conway hat ein paar echte Meilensteine in seinem Portfolio – etwa die Spider-Man-Ausgabe, in der Gwen Stacy starb, oder das erste Crossover zwischen Marvel und DC, mit Superman und dem Netzschwinger.

Wenn es um seine bekanntesten Arbeiten geht, würde jedenfalls niemand Cinder and Ashe nennen, eine vierteilige Miniserie, die 1988 in Heftform bei DC erschienen und seither nie wieder aufgelegt worden ist – bis jetzt. Denn gerade ist in den USA zum ersten Mal ein Paperback-Sammelband der Geschichte veröffentlicht worden.

Gezeichnet wurde der Vierteiler von Jose Luis Garcia-Lopez, einem fabelhaften spanisch-amerikanischen Zeichner, der lediglich an der falschen Stelle fleißig war, um als richtig Großer wahrgenommen zu werden.

In Cinder and Ashe geht es um Vietnam-Veteran Ashe und das Mischlings-Waisenmädchen Cinder, die ein seltsames Band verbindet, das am Ende so weit reicht, dass die beiden in den Staaten als urbane Söldner und Privatdetektive in New Orleans arbeiten und bei einem weit reichenden Fall mit einem Geist – oder eher Dämon – aus ihrer Vergangenheit konfrontiert werden.

Wer straighte, typische 80er-Jahre-Action-Thriller in Filmform mit all ihren Stärken und Schwächen mag, dem wird auch Cinder and Ashe gefallen, das obendrein durch Conways gutes Storytelling, das Cajun-Englisch für Ashes Captions und Sprechblasen und natürlich durch Garcia-Lopez’ klassisch anmutendes Artwork aufgewertet wird.

Und dann gibt es da noch die interessante Randnotiz, dass der junge Conway einst auf diese Geschichte kam, als er seinen damaligen Freund und Autoren-Kollegen James »Driver« Sallis im Süden besuchte. Klein ist die Welt.

Excelsior!

Black Science

Juli 17th, 2014

Black Science 1

Über einen Mangel an interessanten Science-Fiction-Comics kann man sich in den letzten ein, zwei Jahren echt nicht beklagen.

Viel spielt sich dabei in der “Sphäre” des US-amerikanischen image-Verlags ab, der inzwischen ja eh mehr gute Serien raushaut, als man kaufen oder lesen kann (womit wir schon fast wieder bei einem Luxusproblem wären, das allerdings schnell zum Dilemma für die eine oder andere Serie werden kann).

Wie auch immer, das soll hier und heute nicht das Thema sein. Für diezukunft.de habe ich mir Rick Remenders und Matteo Scaleras neue SF-Comicserie Black Science angeschaut, deren erstes US-Paperback auf Englisch erschienen ist und das meines Wissens nach bei mindestens einem hiesigen Verlag zur Sichtung liegt, nachdem ich ein bisschen geschwärmt habe.

In “Black Science” erzählen Remender und Scalera von Grant McKay, selbsternannter Wissenschafts-Anarchist und skrupelloser Genius, der weiter geht als alle anderen. So entwickelt er mit seinem Team ein Gerät, dass es ermöglicht, die Grenzen zwischen den Realitäten zu überwinden und das gesamte Eververse zu bereisen – ein Multiverse-Gedankenmodell, das auf den Schichten einer Zwiebel beruht, mit dem Anfang aller Dinge im Inneren. Doch natürlich geht schon nach dem ersten Sprung in eine gefährliche, wilde Amphibienwelt alles fürchterlich schief: Die kleine Truppe, zu der auch McKays Kinder, sein hinterlistiger Projektleiter und seine Labor-Geliebte gehören, sind unkontrollierbaren, willkürlichen Realitäts-Sprüngen ausgeliefert und befinden sich im freien Fall durch die Endlosigkeit des Eververse. Zunächst landen sie in einer Welt, in der ein hässlicher Grabenkrieg zwischen Deutschen und High-Tech-Indianern tobt. Zu allem Überfluss mischen sich schließlich auch noch andere Inkarnationen McKays – dieses unbelehrbaren Anhängers der Black Science – ein und machen damit alles nur noch komplizierter…

Hier geht’s zum Rest des Artikels.

Excelsior!

Kleinstadt-Horror von Terry Moore

Juli 16th, 2014

Rachel Rising 1, S & L

Strangers in Paradise von Autor und Zeichner Terry Moore ist ein echter Lieblingscomic.

Parallel zur überfälligen Taschenbuch-Neuausgabe der großen, vielfältigen Comic-Seifenoper mit dem Pageturner-Faktor bringt Schreiber & Leser nun gleich die nächste Serie des Amerikaners auf Deutsch: Rachel Rising.

Dafür lässt man vorerst leider Echo aus, und vermutlich wäre der Techno-Thriller die bessere Wahl gewesen. Denn Rachel Rising kommt zum Auftakt nur äußerst langsam auf Touren. Natürlich ist es beeindruckend, dass Terry Moore mit jedem neuen Werk etwas völlig anderes macht als zuvor und sich in Rachel Rising jetzt sogar an richtig heftigen Kleinstadt-Horror wagt.

Dessen Stimmung und Gruselfaktor gehen auch vollkommen in Ordnung und zeigen, dass Moore sich auf jedem Terrain bewegen kann. Doch die Geschichte von Rachel, die sich nach ihrer Ermordung selbst aus einem Grab im Wald kämpft und untot in ihr altes „Leben“ zurückkehrt, wo allerhand Irritationen, Komplikationen und Geheimnisse auf sie warten, hat nach den ersten sechs Kapiteln noch ordentlich Luft nach oben.

Und langsam stört es einen als Fan tatsächlich auch ein wenig, dass Mr. Moores Protagonistinnen einander seriengreifend arg ähnlich sehen, obwohl sein Schwarzweiß-Artwork ansonsten selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben ist (hier gibt’s eine Leseprobe).

Mal sehen, was der zweite Band bringt.

(Der Text erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe der Deadline, die letzte Woche erschienen ist.)

Excelsior!

Wölfische Kritik

Juli 11th, 2014

Nein, ganz so schlimm ist’s nicht.

Trotzdem, während ich mich durch Unmengen an Panini-Editorials mit Avengers, Hexern, Turtles und anderem in Richtung eines Exposés für ein neues Fiction-Projekt kämpfe – so viel sei verraten: Es ist nicht Crazy Wolf 3, obwohl es da theoretisch zumindest noch eine Idee gäbe –, trudeln z. B. bei Amazon ein paar gar nicht so grausame Rezensionen zu Crazy Wolf 2: Bestien auf der Flucht ein.

Für die Zögerlichen im Rudel, vielleicht, eine Hilfe.

Excelsior!

Stählernes Blockbuster-Team

Juli 10th, 2014

US-Superman #32, DC

Seit dem großen Relaunch im Herbst 2011 hat DC viele hochkarätige Kreative mit der Aufgabe betraut, die Abenteuer von Superman nach über 75 Jahren in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Zu den großen Namen, die unter dem Banner der „New 52“ am Stählernen zu Werke gingen, gehörten u. a. Grant Morrison, Scott Snyder, Jim Lee, Rags Morales, Andy Kubert, Georg Pérez und Dan Jurgens. Trotz aller Prominenz, war das Ergebnis allerdings oft nicht allzu überragend oder euphorisierend, wie man zugeben muss.

Jetzt steht das nächste designierte Dreamteam bereit, um dem ikonischen Superpfadfinder die Richtung zu weisen: Mit US-Heft „Superman 32“ übernahmen Ende Juni Autor Geoff Johns und Zeichner John Romita Jr. die Geschicke des letzten Kryptoniers.

Geoff Johns, inzwischen ganz offiziell DCs Chief Creative Officer, lenkt seit Jahren das Geschehen im modernen DC-Universum. Ob Flash, die Justice League, Green Lantern oder Aquaman – kaum ein Held, dem Johns nicht seinen Stempel aufgedrückt hat. Von den Event-Bestsellern unter seiner Federführung ganz zu schweigen.

John Romita Jr., Sohn von Comiclegende John Romita, ist indes ein ebensolcher Fanliebling wie Johns. In seinem riesigen Portfolio finden sich viele Geschichten mit Spider-Man, Thor, Daredevil, Hulk, Iron Man und anderen. Zudem schuf er mit Mark Millar das erfolgreich verfilmte „Kick-Ass“ und zeichnete zuletzt die erste Storyline der neuen „Captain America“-Serie nach dem Marvel-NOW!-Neustart. Sein DC-Output war bisher dennoch eher überschaubar – bis auf ein Team-Up zwischen Batman und dem Punisher Mitte der 90er Jahre sowie das „Amalgam“-Heft „Thorion of the New Asgods“ war Romita Jr. stets ein echter Marvel-Guy.

Jetzt also doch im große Stil DC, und dann auch noch Superman mit Geoff Johns – ein Paukenschlag, mit dem eigentlich niemand mehr gerechnet hat. Und auch wenn Romita Jr. seinen Zenit schon seit einem Weilchen leicht überschritten hat, sieht das in seiner Debütausgabe als Superman-Künstler alles recht gut aus, passt sein kantiger Stil besser zu Supes, als erwartet.

Nach Lektüre der ersten Ausgabe des neuen Blockbuster-Kreativteams kann man darüber hinaus zumindest als frühen Eindruck festhalten, dass Johns’ erstes Heft – ein guter Einstiegspunkt, der sich ein bisschen wie ein Paradigmenwechsel und ein Mini-Neustart innerhalb der Neustart-Blase anfühlt – die Zutaten richtig vermischt, indem er die Elemente und Entwicklungen aus den bisherigen Storys des neuen DC-Universums zwar nicht ignoriert, jedoch zugleich viel klassisches, gutes Feeling einbringt und dafür hier und da fast etwas zurückrudert, was das ganze Umkrempeln und Radikalisieren angeht.

Es wird noch ein paar Einheiten brauchen, um sicher sagen zu können, dass es funktioniert, zumal auch Mr. Johns sich zuletzt nicht ausschließlich mit Ruhm bekleckert hat. Unterhaltsamer als vieles, was etwa Grant Morrison zu Beginn des Relaunches abgeliefert hat, war „Superman #32“, das vermutlich irgendwann Anfang 2015 auf Deutsch erscheint, aber schon jetzt, und das schafft die Basis für einen gewissen Optimismus. Das Spiel mit Supermans invertierter, auf ein Erdenkind übertragener Herkunftsgeschichte zum Beispiel, das eine neue Figur ins Spiel bringt, macht durchaus Lust auf mehr und fügt sich gut in diese kleine, dringend notwendige Wohlfühl-Ausgabe für Supes-Fans und Superman-Gelegenheitsleser ein – etwas, das man über die letzten Flüge des Stählernen nicht immer guten Gewissens sagen konnte.

Hier gibt’s noch eine Preview.

Excelsior!

Aama: Der Geruch von heißem Staub

Juli 8th, 2014

Aama #1, Reprodukt

In den letzten Jahren habe ich vom Schweizer Comic-Künstler Frederik Peeters keinen schlechten Comic gelesen.

Egal welches Genre er als Autor und/oder Zeichner beackert hat in R. G., Koma, Blaue Pillen oder Sandburg – alles super, ob Krimi, Meta-Märchen mit Anime-Charakter, HIV-Alltags-Drama oder Mystery in der Tradition der Geschichten aus der Twilight Zone.

Jetzt ist mit Der Geruch von heißem Staub der schon länger angekündigte erste Band von Peeters Science-Fiction-Comicserie Aama auf Deutsch erschienen, und auch der ist wieder ziemlich lesenswert, besonders für alle sf-affinen Freunde des Galaktischen.

Mehr zum Comic und wieso man sich auf den zweiten Band freuen darf, steht in meinem Artikel auf diezukunft.de.

Excelsior!

Erschienen: phantastisch! #55

Juli 5th, 2014

phantastisch! #55

Ausgabe #55 der phantastisch! ist frisch erschienen.

Im Heft, das Volkans tolles Conan-Gemälde Thief of Thrones ziert (zu dem übrigens eine unveröffentlichte Conan-Pastiche-Kurzgeschichte von mir existiert): Ein Interview mit Heyne-Lektor Sascha Mamczak, ein Bericht über den fantastischen Buchmarkt im Wandel, Genre-Lesefutter für junge Leser, Autoren und Social Media, Charles L. Harness’ Schaffen zwischen Supermännern und Juristen, das nächste Kapitel des Comics Ein seltsamer Tag in Farbe, und vieles mehr.

Von mir gibt’s in der aktuellen Ausgabe ein Interview mit Ray Fawkes und eines mit Kelly Sue DeConnick sowie einen Text über Jo Waltons What Makes This Book So Great.

Außerdem habe ich Kij Johnsons grandiose Kurzgeschichte Ponies ins Deutsche übersetzt – war ein echt kniffliger Job, aber jede Mühe wert angesichts der tollen Story. Doch urteilt am Besten selbst und lest das Heft.

Excelsior!

Greg Rucka Goes Space

Juli 4th, 2014

Cyclops #2, Marvel

Greg Rucka hat viele tolle Comics in seinem Portfolio (und es ist schade, wenn nicht sogar eine Schande, dass seine Romane hierzulande nicht gelaufen sind bzw. nie eine echte Chance bekommen haben).

Queen & Country. Whiteout. Batman. Gotham Central. Wolverine. Punisher. Elektra.

Dass Rucka neben Crime und Noir und starken Frauen auch Science Fiction kann, beweist er seit einiger Zeit eindrucksvoll mit der von Michael Lark gezeichneten SF-Creator-Owned-Comicserie Lazarus bei – latürnich – image, wo Mr. Rucka immerhin seiner obligatorischen Frauenfigur treu bleibt.

Trotzdem, und trotz aller Lieblingscomics und Fanboy-Allüren, hätte ich Rucka nicht zugetraut, dass er klassische Marvel-Science-Fiction-Weltraum-Kost mit einem 16-jährigen X-Man schreiben kann – mit dem jungen, aus der Vergangenheit in die Gegenwart geholtem Cyclops, der sich im All seinem Vater Corsair anschließt, einem berüchtigten Weltraumpiraten!

Aber genau das tut Rucka in Cyclops, der für mich bis dato überraschendsten neuen Marvel-Serie des Jahres. Das ist nach zwei US-Heften rundherum großartig, was Rucka und der ebenfalls richtig starke Zeichner Russel Dauterman bisher vorlegen. Das hat Witz, das hat massig coole Marvel-SF-Action und -Exotik, das hat gute Charaktermomente zwischen Vater und Sohn, das ist spannend und unterhaltsam – das hat unterm Strich alles, was man von einem Marvel-Weltraum-Abenteuer erwarten kann.

Und das hätte ich, in der Form, eben nicht von Greg Rucka erwartet.

Mein Fehler, Greg.

Excelsior!

Ab 12. Juni:
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Backlist:
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