Auferstehung eines Covers
September 2nd, 2010Herr Baga und moi haben noch mal über das Cover diskutiert.
Es bedeutete den Tod für die grüne Outline.
Jetzt fehlen nur noch Lektorat und Layout …
Excelsior,
| Christian Endres |
| Autor | Redakteur | Rezensent |
Herr Baga und moi haben noch mal über das Cover diskutiert.
Es bedeutete den Tod für die grüne Outline.
Jetzt fehlen nur noch Lektorat und Layout …
Excelsior,
Als kleine Erinnerung: Morgen wird auf dem Bürgerfunk Maxx Radio das Interview ausgestrahlt, das Claus Brendgen Anfang Mai mit mir zum Thema Sherlock Holmes und »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes« führte.
Die Sendung läuft am 3. September um 21.oo Uhr auf Antenne Niederrhein (offener Kanal).
Ob man das über dieses Webradio kriegt? Möglich. Mal probieren.
Excelsior,
Wie ich eben per Mail von Michael Krug erfahren habe, sollte die deutsche Otherworld-Hardcover-Ausgabe von Brian Keenes »Kill Whitey heute in die Auslieferung gehen.
In den nächsten Tagen dürfte der spaßige Thriller mit einem wieder mal verdammt sympathischen, keene-typischen Protagonisten – »Helden« – und einem ziemlich heftigen Schurken, wie Comicfans ihn lieben, in den Läden liegen und natürlich auch online bestellbar sein.
Fleißig ordern und kaufen und lesen, my fellows. Keene rockt auch abseits von Zombies die Hütte. Und wer Keene eben wegen der Zombies bisher immer gescheut hat, kann sich hier ja mal gefahrlos drauf einlassen.
Und ja, natürlich halte ich mein Versprechen und poste mein Vorwort (immerhin 5,5 Buchseiten lang im fertigen Band!) dann bald auch hier im Blog.
Excelsior,
… tummeln sich mit »Der Preis des Lebens« und dem ersten Band ihrer Abetneuer als eBook inzwischen nicht mehr nur bei beam eBooks, wie schon mal geschrieben, sondern stehen seit heute auch bei Weltbild.de und ciando.de zum Download bereit.
Excelsior,
Gestern hat UPS nach langem Ringen mit dem Zoll die Sendung aus den USA mit den Ketchum-Ansichtsexemplaren für Atlantis und zwecks Planung 2011 geliefert. Puh. Glück gehabt.
Nur: Ups. Sind die falschen Bücher.
Rats. Wie das passieren konnte? Nun. Nicht eindeutige Betreffs im Mailverkehr zwischen mir und Dallas, schätze ich, und eine gehetzte Alice, die auf Dallas’ »can you send Christian a copy?« hin einfach das Buch aus dem Betreff des Mailwechsels eintütete, obwohl wir uns in der Mail über ein anderes unterhalten haben.
Excelsior,
Ein paar Antworten gibt es dann auch schon zu verzeichnen (und der Regen macht uns gar nichts aus, wie Falco schon mal sagte):
Primary: Man kann nicht immer gewinnen und überall mit vorne dabei sein. Der Zeitpunkt für die Wiederholung dieser wichtigen Lektion könnte ein besserer sein, aber ich werd’s überleben.
Herr Krank hat nach diversen Tritten endlich den Hintern hochbekommen und ein bisschen was von seinem rassigen TODE-Material hochgleladen. Ab sofort kann für ihn und Tales of Dead Earth bei mycomics votiert werden. Sieht im Reader übrigens famos aus, Bruder!
Das Telefonat mit Frank [Festa] war ziemlich viel verprechend für beide Seiten, hatte ich den Eindruck. Wir haben viel besprochen. Bin mir ziemlich sicher, dass ich hier über die nächsten Monate das eine oder andere teasern oder gar schon verkünden kann, was mit Arbeiten und Texten für Festa zu tun hat.
(Bevor jemand fragt: Nein, nicht als Autor. Als Redakteur und, vielleicht, Herausgeber.)
Excelsior,
Dieser regnerische Montagmorgen nach dem kurzen Wochenende ist voller Fragen.
Ob es die richtige Entscheidung war, mir kurz vor dem disziplinierten kreativen Durchstarten die ultimative Sopranos-Box zu bestellen, die ja schon einiges an Zeit fressen und eine große Verlockung sein wird, wie ich mich kenne?
Ob Guido aus den Bäckerlatschen kippt, wenn ich ihm das 22.000-Zeichen-Interview mit Bill Swears für den Anhang von dessen »Zookland« schicke, das dann auch in der übernächsten phantastisch! erscheinen wird?
Ob »Die Zombies von Oz«, wenn ich dieser Tage die letzten Anmerkungen vom ebenso treibstoffversessenen wie kritischen Herrn Pohl einarbeite, jemals lektoriert werden wird?
War meine Kurzgeschichte für eine dann doch stark frequentierte Ausschreibung gut genug?
Ob schon alle Holmes-Fans beim Deutschen Phantastik Preis abgestimmt haben?
Fragen über Fragen, wie gesagt. Mal sehen, welche davon eine Antwort finden, und welche eines Tages als äonenaltes Mysterium gelten werden. In diesem Sinne, einen guten Wochenstart, my fellows.
Excelsior,
Garth Ennis’ »Boys« lese ich seit dem dritten Trade schon nicht mehr– sein göttliches »Preacher« wird immer einer meiner Lieblingscomics sein.
Daher hat es mich heute dann auch ziemlich gefreut, dass »Die Chroniken von Wormwood« ein sehr schöner und böser und lustiger Trip mit dem sympathischen Antichristen, Jay (aka Jesus) und einem sprechenden Hasen ist (es war natürlich endgültig um mich geschehen, als der Hase im Traum eine Songzeile aus Bright Eyes gemurmelt hat …).
Heute habe ich ohnehin ziemlich viel Kram vom Comic-Leseatapel weggelesen, um die letzte Sechs-Tage-Woche dieser Art trotz kurzem Wochenende irgendwie abzuschütteln. War viel Schönes Zeug dabei, wobei neben »Wormwood« vor allem der fünfte »Criminal«-Band zu überzeugen wusste – schade, dass die Serie nun in die Pause geht.
Zwischen den Lese-Etappen war aber auch immer Zeit zum Arbeiten. Nicht, dass ich heute 20 Seiten geschrieben hätte – aber ich hab zwei Ideen als Exposés festgehalten, von denen ich durchaus angetan bin. Mal sehen, was daraus wird, wenn die Zeit reif ist, nach dem aktuellen Buch in Mache erneut kreativ zu sein und in die Tasten zu hauen als gäb’s kein Morgen mehr. Mister Endres goes Tierfantasy, after finishing Weird Western? Maybe. Stay tuned, my little sinners …
Und auch redaktionell könnte sich demnächst noch ein bisschen was auf meiner To-Do-List tun. Dem Telefonat mit Klaus B. vorhin, das wie immer ein kruder Mix aus Privatem und »Geschäftlichem« war, folgt morgen noch ein Gespräch mit einem deutschen Fantastik-Verleger-Urgestein, auf das ich doch recht gespannt bin und von dem ich euch sicherlich das eine oder andere berichten werde, je nachdem …
Excelsior,
Wenn ich auf die letzten ein, zwei Jahre zurückblicke, dann hat es geklappt: Ich habe meinen Output an Rezensionen wie geplant deutlich reduziert und dafür mehr längere Sachtexte mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten verfasst.
Die meisten Besprechungen von mir müssten sogar in der zitty gelandet sein, wenn ich das richtig sehe, gefolgt von der Nautilus und der phantastisch! – und natürlich dem Blog hier, obwohl ich da noch immer nicht ganz das richtige Maß gefunden habe.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich bei einigen Rezensionen weiß, dass sie sich für einen Abdruck in einem Heft/Magazin »automatisch« disqualifizieren würden, wenn ich sie vorab hier online stelle. Nicht, dass es da blutrünstige Knebelverträge gäbe – aber man kennt die Show ja inzwischen, und natürlich kann ich den Druck verstehen, der in der ständigen Konkurrenz mit den Online-Medien sowieso entsteht und auch so zu Genüge vorhanden ist – da muss er nicht auch noch von den eigenen Redakteuren kommen. Andererseits sind’s immer noch meine Texte, und ich würde den Blog schon gern damit füttern … doch die Diskussion ist letztlich mühsig. Oder recht einfach, je nachdem. Denn entweder es passt einem und man arrangiert sich, oder man lässt’s halt bleiben. Und da ist es dann wohl schon immer noch so, dass ich den Abdruck auch einer kürzeren Besprechung viel zu verlockend finde. Obwohl sie hier im Blog vielleicht eher gelesen wird, möglicherweise.
Aber vielleicht schreibe ich demnächst auch wieder ein paar mehr exklusive Rezensionen für den Blog. Kommt auch immer etwas auf den Lesestapel und dessen »Verwertbarkeit« an.
Anyway. Im Moment hinke ich sowieso etwas hinterher – so wollte ich bis zum Spätsommer z. B. eigentlich schon einen Großteil der immerhin gut 20 Texte für das nächste »Science Ficiton Jahr« fertig haben. Deadline für Heynes 2011er-Sekundär-Brocken ist da zwar wie immer erst Ende des Jahres, aber ich hab da gerne früh den Überblick und das meiste der Arbeit schon unterm Jahr erledigt, zumal es wegen der Comics diesmal ja doch ein paar Texte mehr sind.
Beim sonntagmorgendlichen Koffeinschub aus dem Kühlschrank habe ich nun aberwenigstens mal ein paar Rezensionen angefangen, ein paar Stichpunkte notiert und auch ein, zwei Texte fertig bekommen.
Verlernt hab ich’s schließlich noch nicht.
Excelsior,
Ab Herbst werde ich etwas mehr Zeit haben, um mich den großen Buchprojekten zu widmen, die schon viel zu lange unfertig auf dem Rechner liegen. Dem Fantasy-Western, der ein ganz heißer Kandidat für die Priorität Eins nach dem Tag X ist, habe ich heute schon mal ein paar Zeilen aus Falcos Männer des Westens voran gestellt, was ich schon lange vorhatte, aber immer wieder versäumt habe (vielleicht, weil ich eigentlich finde, dass man für solche Spielereien auch nach Fertigstellen des eigentlichen - eigentlich wichtigeren – Romans immer noch genug Zeit hat und sich nicht mit Klappentexten, Idealbesetzungen für die Verfilmung und Porsche-Boxter-Prospekten beschäftigen sollte, solange das Buch nicht wenigstens fertig geschrieben ist …).
Anstatt nun aber den bereits fertigen 130 Seiten weitere Zeilen folgen zu lassen, blätterte ich doch eine ganze Weile in »Falco – Lyrics Complete«.
Immer wieder toll, was sich in Falcos Texten an sprachlicher Brillanz entdecken lässt, obwohl ich seine Songs in und auswendig kenne. Ist mir schon neulich passiert, als ich die Doku-DVD »Falco – Der Poet« geschaut habe.
Er war halt einfach in jeder Hinsicht restlos … intercool.
Irgendjemand unter den Anwesenden hier, der Lust auf ein kleines Ratespielchen hat und mein »Werk« richtig gut kennt? Schon in einem meiner ersten veröffentlichten Ficiton-Texte habe ich ein oißerst moarkonates Falco-Zitat eingebaut. Any suggestions? No? Nobody? Kleiner Tipp: Es stammt aus dem von mir immer wieder gerne gehörten (und mitgesummten und gebrummten und gesprochenen und gesungenen …) Crime Time, und das betreffende Werk erschien bei Atlantis …
Gestern habe ich die Interviewfragen an Bill Swears geschicht. Das Ergebnis gibt’s hinten in der deutschen Ausgabe von »Zookland« zu lesen – und wahrscheinlich auch irgendwo in Magazinform.
Excelsior,